© Gustavo Gusto

freizeit Essen & Trinken
06/15/2020

Tiefkühlpizza-Produzent ruft zum Boykott gegen sich selbst auf

Der deutsche Tiefkühlpizza-Produzent Gustavo Gusto will die Gastronomie unterstützen.

von Anita Kattinger

Es passiert wirklich selten, dass ein Unternehmen seinen Kunden rät, doch lieber zur Konkurrenz zu gehen. Die Pizza-Marke Gustavo Gusto, die zum bayrischen Unternehmen Franco Fresco gehört, ruft dazu auf, "weniger Tiefkühlpizza" zu essen.

Das Unternehmen will auf die von der Krise stark betroffene Gastro-Branche aufmerksam machen. "Und gerade jetzt brauchen die vielen kleinen Restaurants, Gasthäuser und Imbissstände tüchtig Unterstützung", sagte CMO Michael Götz im Interview mit dem Horizont.

Das Thema liege dem Unternehmen sehr am Herzen: "Die Marke Gustavo Gusto ist aus unserer Pizzeria-Kette heraus erwachsen. Wir stehen der Gastro-Branche deshalb sehr nahe und wissen, wie hart das Geschäft sein kann."

Zudem glaubt Götz: "Von einem Tiefkühlpizzahersteller würden man so eine Kampagne nicht erwarten. Genau deswegen glauben wir, dass diese Botschaft Kraft hat."

Auf Instagram wurde das Video mit dem Boykott-Aufruf bereits mehr als 30.000 Mal angesehen.

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