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freizeit
06/16/2021

"Die Kunst lebt weiter – Crescendo Nr 3" kommt ins Kino

Klassik-Fans dürfen sich im Herbst auf ein Kino-Spektakel mit Angatscheva, Raimondo, Baich, Pires und Lippert freuen.

von Florentina Welley

Wie schön, dass klassische Musik auch in Krisenzeiten weiterlebt. Und daraus sogar ein Film entsteht. Dank dem Engagement der Bösendorfer-Pianistin Donka Angatscheva, die die Künstlerinitiative "DKLW - Die Kunst lebt weiter" ins Leben rief, wurden alle Konzerte aufgezeichnet und mit live-backstage-Ausschnitten ergänzt. Mit „Die Kunst lebt weiter – Crescendo Nr 3“, sollte eigentlich aus der Not, nicht öffentlich auftreten, singen und keine Konzerte spielen zu dürfen, zunächst eine neue Solidarität unter Ausnahme-Künstlern entstehen. Dank Protagonisten und Förderer kommt das Projekt im Herbst jetzt auf die Kinoleinwand. 

Soeben fiel die erste Klappe für den Kinofilm „Die Kunst lebt weiter – Crescendo Nr 3“. An sechs imposanten Locations werden die Konzerte von Donka Angatscheva, Lidia Baich, Ildikó Raimondi, Sandra Pires, Herbert Lippert, die per Livestream aufgezeichnet wurden, jetzt zu einem Spielfilm zusammengeschnitten. Der Film selbst zeigt das Arbeiten der Künstlergemeinschaft hinter den Kulissen und Ausschnitte der Auftritte der corona-bedingten Streaming-Veranstaltung in spektakulären Kulissen wie etwa im Palais Daun-Kinsky im ovalen Festsaal.

Teresa Vogl moderiert dabei. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen der ersten Dreharbeiten geworfen.

Ich bin überglücklich, dass mein Herzensprojekt DKLW mit dem Film nun in die dritte Runde geht und ich gemeinsam mit so vielen tollen Künstlern an sechs unterschiedlichen Drehorten in Österreich performen kann. Die Kinopremiere im Herbst ist die Erfüllung eines Traums,“ so die Initiatorin.

 „Als mir Donka von diesem Projekt erzählt hat, war ich spontan sofort dabei. Es ist unglaublich, was sie hier alles auf die Beine gestellt hat und ich freue mich, mitwirken zu dürfen“, so Star-Geigerin Lidia Baich.

Grandios wie die Locations in ganz Österreich ist auch das Musikprogramm selbst. So spielten Nareh Arghamanyan, Lidia Baich, Milos Avramovic sowie ein Quartett aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker (Ekaterina Frolova, Andreas Grossbauer, Barnaba Poprawsky und Peter Somodari) Stücke wie Impromptu in Es-dur Opus 90 Nr. 2 von Schubert oder ein Klavierquintett von Schumann gemeinsam mit Donka Angatscheva ein.

Donka spielte auf ihrem eigenen Piano, dem einzigartigen Bösendorfer Piano Opus No. 50.000. Es ist ohne Zweifel das feinste Piano der Welt uns inspiriert von zwei Instrumenten, die von Theophil Hansen und Anton Grosser für die Weltausstellung 1867 in Paris gebaut wurden. Die umfangreiche Verwendung von Gold als Stilelement zieht sich durch den gesamten Flügel. Mit vier zusätzlichen Noten im Bass bis zum Subkontra F verfügt er über einen einzigartigen Tonumfang und ein fast orchestrales Klangspektrum.

Ildikó Raimondi und Herbert Lippert sangen im Duett „Die Zirkusprinzessin“ von Kálmán und Sandra Pires stimmte ein Südamerikanisches Lied an, bei dem sie von Mario Berger auf der Gitarre begleitet wurde.

Das südamerikanische Lied habe ich hier im prachtvollen ovalen Saal des Palais Daun-Kinsky gemeinsam mit meinem Gitarristen Mario Berger erstmals live gesungen. Es bedeutet mir sehr viel und als Donka spontan dazu Klavier gespielt hat, haben wir alle diese besondere Magie gespürt. Ich bin dankbar, bei diesem Projekt mitwirken zu dürfen,“ sagt Sängerin Sandra Pires.

Grandios und detailverliebt war auch die Ausstattung. Opulente Roben von WIR SIND ZUSAMMEN, eine Vereinigung von Österreichs Designern wie etwa Tiberius und Sabine Karner und Juwelen von Bucherer.

Spektakuläre Blumenarrangements von Doll sorgten für eine Extraportion Glamour, die wir jetzt in Zeiten nach der Krise besonders schätzen. Das Filmprojekt wurde weiters vom Ministerium für Kunst & Kultur, sowie Julian Amenth Organisation unterstützt, weddingevents.at

Filmpremiere in einem Wiener Innenstadtkino im Herbst 2021. Live-Streaming am 26.09.2021 um 17:00 Uhr auf: diekunstlebtweiter.at , eleazarfilm.com/kunst

 

 

 

 

 

 

 

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