Freiwillige Helferin mit Essen auf der Mariahilfer Straße.

© Kurier/Juerg Christandl

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04/30/2019

Wien: So viel Unterstützung für Obdachlose gab es noch nie

Heuer haben Obdachlose so viel Hilfe bekommen, wie nie zuvor. Sehr viele Obdachlose haben im Winter einen Schlafplatz gehabt.

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In Wien ist noch nie so viel Unterstützung für Obdachlose
angeboten und angenommen worden,
wie in diesem Jahr.
Obdachlose sind Menschen,
die kein eigenes Zuhause haben.

Für Obdachlose gab es heuer
290 zusätzliche Betten in den Unterkünften,
mehr Streetwork auf Wiens Straßen
und sehr viele Anrufe beim Caritas-Kältetelefon.
Streetworker sind Sozialarbeiter,
die entweder am Tag oder nachts
in Wien unterwegs sind und
Obdachlosen Menschen Hilfe anbieten.
Beim Kältetelefon ruft man an,
wenn man Obdachlose Menschen sieht,
die im Winter draußen schlafen.
Mitarbeiter der Caritas schauen dann
nach den Menschen und helfen ihnen.
Das Kältetelefon ist von November bis Ende April
unter
01-480 45 53 erreichbar.

Mehr als 870 Freiwillige waren heuer im Einsatz,
um obdachlosen Menschen zu helfen.
Sie halfen zum Beispiel indem sie Suppe gekocht haben,
durch ihren Einsatz am Kältetelefon,
bei der medizinischen Versorgung
und beim Organisieren von Wärmestuben.

Obdachlose hatten diesen Winter die Möglichkeit,
sich in einer von 30 Wärme-Stuben aufzuwärmen.
Die Wärme-Stuben in Wien werden von
Pfarren und Vereinen zur Verfügung gestellt.
Dort können sich alle Menschen
während der kalten Jahreszeit aufwärmen
und erhalten gratis Beratungen.

Der Fond Soziales Wien hat im Winter
mehr Betten für Obdachlose zur Verfügung gestellt.
Der Fond Soziales Wien berät und begleitet
Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
In der Obdachlosen-Unterkunft „Gruft“ haben
in diesem Winter sehr viele Obdachlose geschlafen.