Einfache Sprache
10.04.2018

Warum Österreicher Facebook verlassen

In Österreich gibt es verschiedene Gründe, warum Menschen aufhören, Facebook zu nutzen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Seitdem bekannt wurde, dass Facebook die Daten
von mehreren Millionen Kunden nicht richtig geschützt hat,
haben viele Menschen Facebook verlassen.
Wie viele Menschen in Österreich sich deswegen wirklich
dazu entschlossen haben, Facebook zu verlassen,
ist nicht bekannt.

Hier einige Beispiele von Österreichern,
die Facebook verlassen haben oder verlassen werden.

Sophie Geiblinger verlässt Facebook,
weil es für sie nicht mehr interessant ist.
Geiblinger war 10 Jahre lang Mitglied bei Facebook
und wird die Internet-Seite am 24. April verlassen.
Sie betreut am 24. April eine Veranstaltung
auf Facebook und kann sich deswegen erst danach abmelden.
Geiblinger sagt, dass ihr bewusst wurde, wie viel Zeit
Facebook ihr nimmt, ohne ihr etwas zurückzugeben.
Sie hat aber keine Angst davor,
dass Facebook ihre Daten missbraucht.

Katharina Lattermann wird in Zukunft auch weniger Zeit
auf der Internet-Seite Facebook verbringen.
Sie sagt, dass sie schon immer einen Monat im Jahr
auf Facebook verzichtet hat.
Jetzt hat sie bemerkt, dass es immer schwieriger wird,
Facebook nicht zu benutzen.
Sie schaut schon vor dem ersten Tee nach,
was es Neues auf Facebook gibt.
Lattermann vergleicht die Abhängigkeit von Facebook
mit der Abhängigkeit von Zigaretten oder Alkohol.
Und sie möchte nicht,
dass sie von etwas so kontrolliert wird.

Bei ihrer Arbeit ist Facebook wichtig, weil viele ihrer
Facebook-Freunde sich für die Konzerte interessieren,
die ihr Arbeitgeber organisiert.
Katharina Lattermann macht beruflich Werbung
für einen Konzert-Veranstalter.
Die Datensicherheit bei Facebook ist für Lattermann
nicht der Grund, wieso sie in Zukunft weniger
auf der Seite unterwegs sein möchte.
Sie sagt, Facebook ist immer uninteressanter geworden.
Früher hielt man Kontakt zu seinen Freunden
auf Facebook und konnte sich gleichzeitig informieren.
Aber in den letzten Jahren gab es immer mehr Werbung
und Veranstaltungen auf Facebook.

Clemens Raitmayr hat mit Facebook aufgehört,
seit seine Eltern Facebook auch nutzen.
Seitdem verwendet er die Internet-Seiten „ WhatsApp“,
Instagram“ und „Snapchat“.
Er sagt, dass es dort weniger Werbung gibt.

Der Gründer von der Internet-Seite „viermalvier.at“,
Karim-Patrick Bannour sagt auch, dass sich Jugendliche
jetzt lieber auf Youtube und WhatsApp versammeln.
Bannour hilft Firmen dabei, ihre Kunden
auf Facebook besser zu erreichen.
Er sagt, dass sich Internet-Nutzer heutzutage
weniger in der Öffentlichkeit zeigen wollen.
Stattdessen treffen sich viele Menschen lieber in
Gruppen-Unterhaltungen auf WhatsApp.