Umsetzung vom Handels-Vertag CETA sorgt für Kritik und Verwunderung

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Der Handels-Vertag CETA, den die EU mit Kanada verhandelt hat, wird bald umgesetzt. Die SPÖ findet das nicht gut.

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Die Regierung kann die Kritik von der SPÖ,
an der baldigen Umsetzung vom Handels-Vertrag CETA,
nicht verstehen.
Kritik heißt, dass man sagt, wenn man etwas nicht gut findet
oder damit nicht einverstanden ist.

Die Regierung kann die Kritik von der SPÖ deshalb nicht nachvollziehen,
weil die Verträge für das CETA-Abkommen
unter dem damaligen SPÖ-Bundes-Kanzler
Christian Kern, schon im Jahr 2016, unterzeichnet wurden.


CETA ist ein Handels-Vertrag,
den die Europäische Union mit Kanada verhandelt hat
und der nun umgesetzt werden soll.

Es soll den Handel von Waren
zwischen Europa und Kanada erleichtern.
Außerdem soll weniger Geld für Waren
an der Grenze bezahlt werden müssen.
CETA steht für
„Comprehensive Economic and Trade Agreement“
und heißt auf Deutsch
„Umfassendes Wirtschafts- und Handels-Abkommen“.


Auch NGO´s finden CETA nicht gut.
NGO heißt auf deutsch Nicht-Regierungs-Organisation.
Nicht-Regierungs-Organisationen
versuchen, Leid zu mindern,
die Interessen der Armen in der Öffentlichkeit zu vertreten,
die Umwelt zu schützen, grundlegende soziale Dienste zu leisten
oder Aktionen für Entwicklungsvorhaben voranzutreiben.
Sie meinen, dass dieser Handels-Vertrag
nicht gut für die Menschen ist und der Umwelt schadet.
Die NGO´s wollen mit anderen
NGO´s zusammenarbeiten,
um das Abkommen im Parlament noch zu verhindern.
Im Parlament beschließt der Nationalrat die Gesetze von Österreich.

Auch meinen sie, dass große Unternehmen
mit diesem Vertrag sehr viel Macht bekommen.
Sie finden es auch nicht gut, dass der Vertrag nicht gemeinsam mit
den Menschen, die davon betroffen sind, ausverhandelt wurde.
Außerdem finden sie es nicht gut,
dass der Vertrag eigene Rechte für Unternehmen vorsieht.
Ein ausländisches Unternehmen kann dadurch ein Land verklagen,
wenn es sich nach Ansicht vom Unternehmen nicht an das weltweit
gültige öffentliche Recht gehalten hat.

( kurier.at , ll ) Erstellt am 09.05.2018