Einfache Sprache
04.05.2018

Neue Chance zur Rettung vom Tasmanischen Teufel

Seit 20 Jahren verbreitet sich eine schwere Krebserkrankung bei den Tasmanischen Teufeln.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die Tasmanischen Teufel sind vom Aussterben bedroht.
Der Beutelteufel, auch Tasmanischer Teufel genannt,
ist eine Tierart aus der Familie der Raubbeutler
und der größte dieser Art.
Die Tiere werden Tasmanische Teufel genannt,
weil sie schwarzes Fell haben,
ihre Ohren im dunklen Rot leuchten,
und sie in Tasmanien leben.

Seit 20 Jahren sterben viele der Tiere an einer Krebserkrankung.
Forscher haben jetzt 14 gesunde tasmanische Teufel gefunden.

Sie hoffen, dass sie die Tierart dadurch
doch noch vor dem Aussterben retten können.

Die Krebserkrankung wird beim Kämpfen oder bei der Paarung
von einem Tier auf das andere übertragen.
Die Anzeichen der Erkrankung bilden sich zuerst im Gesicht
und stören die Tiere beim Fressen.
Schließlich verhungern sie.

Neue Hoffnung für Tasmanische Teufel
Forscher haben die 14 gesunden Beutelteufel
in einer entlegenen Region der australischen Insel Tasmanien entdeckt.

Die Forscher haben für die Rettung der Tierart
das Projekt
Save the Tasmanian Devil Program gestartet.
Save the Tasmanian Devil Programm
ist Englisch und heißt auf Deutsch
Rette den Tasmanischen Teufel Programm.
Forscher fürchten, dass die Art ausstirbt,
wenn es nicht gelingt, die Krankheit unter Kontrolle zu bringen.
David Pemberton ist der Leiter von dem Projekt
zur Rettung der Tasmanischen Teufel.
Er sagte
am Sonntag:
Der Fund könne möglicherweise dabei helfen,
die von einer schweren Krankheit bedrohte Tierart
vor dem Aussterben zu bewahren.
Die Tiere seien zwischen 18 Monaten und fünf Jahren alt.
Er sagte auch:
"Wir sind sicher, dass es noch mehr von ihnen gibt".

Die Forscher überprüfen jetzt,
wie sehr sich die 14 gesunden Tiere
von den kranken Tieren unterscheiden.
Die Forscher versuchen so herauszufinden,
wie man die Erkrankung bekämpfen und die Tiere heilen kann.