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09.07.2018

Nationalrat hat 12-Stunden-Tag beschlossen

Die österreichische Regierung und die Partei „NEOS“ haben für das neue Arbeitszeit-Gesetz gestimmt. Damit wurde der 12-Stunden Arbeitstag beschlossen.

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Im Nationalrat wurde am 5. Juli das
neue Arbeitszeit-Gesetz beschlossen.
Der Nationalrat beschließt zusammen mit dem
Bundesrat die Gesetze in Österreich.
Mit dem neuen Gesetz wird die Höchst-Arbeitszeit pro Tag
auf 12 Stunden erhöht.
In der Woche darf ab September 60 Stunden gearbeitet werden.
Das Gesetz tritt bereits ab 1. September 2018 in Kraft.

Neben der Regierung stimmten auch die „ NEOS“ für
das neue Gesetz.
Die SPÖ und die „Liste Pilz“ stimmten gegen das
neue Gesetz.

Der ÖVP-Politiker August Wöginger meinte,
dass das neue Gesetz gut und ausgewogen für die Mitarbeiter
und die Chefs ist.
Margarethe Schramböck von der ÖVP
ist die österreichische Wirtschaftsministerin.
Sie meinte, dass die Opposition keine Panik wegen
dem neuen Gesetz verbreiten sollen.
Die Opposition sind die Parteien im Parlament,
die nicht in der Regierung sind.

Der FPÖ- Politiker Walter Rosenkranz meinte,
dass bei den Menschen „Freude“ über den
12 Stunden-Tag herrscht.
Die Sozialministerin Beate Hartinger-Klein
von der FPÖ meinte, dass mit dem neuen Gesetz
die Freiheit für alle Menschen möglich ist.
Hartinger-Klein wiederholte eine Aussage von Karl Marx.
Karl Marx war ein politischer Journalist und setzte sich
auch für die Rechte von Arbeitern ein.
Er sagte: „Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann
leisten kann“.

SPÖ-Chef Christian Kern sagte, dass das neue Gesetz
eine große Verschlechterung darstellt.
Kern meinte auch, dass das Gesetz ungerecht und unvernünftig ist.
Kern merkte auch, dass das neue Gesetz für die Firmen,
nicht für die Mitarbeiter beschlossen wurde.
Abschließend sagte Kern:
„Das ist ein Angriff auf die Arbeitnehmer.
Sie werden nicht nur als Arbeitnehmerverräter in die
Geschichte eingehen, Sie machen die Ungerechtigkeit zum Programm“.

Kern wollte auch eine Volksabstimmung zu dem
neuen Gesetz machen.
Das wurde abgelehnt.

Die letzte Rede hielt Wolfgang Katzian, der Chef
vom Österreichischen Gewerkschafts-Bund.
Der Österreichische Gewerkschafts-Bund setzt
sich für die Rechte von Mitarbeitern ein.
Er warnte die ÖVP und FPÖ davor,
dass man den Mitarbeitern ihre Rechte wegnimmt.
Er meinte auch, dass damit die Demokratie beschnitten wird.
Demokratie bedeutet, dass das Volk bei der Politik mitbestimmen darf.