Einfache Sprache
15.06.2018

Mazedonien heißt in Zukunft Nord-Mazedonien

Zwischen Griechenland und Mazedonien gibt es schon länger Streit. Jetzt haben sich die beiden Länder geeinigt.

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Mazedonien und Griechenland streiten schon seit 25 Jahren.
Den Streit gibt es deswegen, weil es im Norden von Griechenland
eine Region gibt, die Makedonien heißt.
Das klingt so ähnlich wie Mazedonien.
Griechenland wollte, dass Mazedonien seinen Namen ändert.

Der mazedonische Premierminister Zoran Zaev hat sich am 12. Juni
mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras getroffen.
Sie haben sich darauf geeinigt, dass Mazedonien in Zukunft
Nord-Mazedonien heißen soll.
Premierminister nennt man den Regierungschef.

Rechtsexperten halfen mit, dass es eine Einigung
zwischen Griechenland und Mazedonien gibt.
Die Einigung muss noch im Parlament in Griechenland
und Mazedonien bestätigt werden.
Im Parlament werden wichtige politische Entscheidungen
und Gesetze beschlossen.
Im Herbst soll es in Mazedonien eine Abstimmung
über die Namensänderung geben.

In Griechenland und Mazedonien gab es
Proteste gegen die Namensänderung.
Bei einem Protest zeigt man öffentlich,
dass man etwas nicht gut findet.
Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov sagte,
dass er die Lösung nicht gut findet.