Einfache Sprache
28.11.2018

Herzschwäche wird oft unterschätzt

300 000 Österreicher leiden an Herzschwäche. Diese Krankheit wird oft unterschätzt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

300 000 Österreicher leiden an chronischer Herzinsuffizienz.
Chronische Herzinsuffizienz bedeutet Herzschwäche.
Das Herz funktioniert nicht mehr so,
wie es sollte.
Die Hälfte von den Betroffenen haben noch nie
von dieser Erkrankung  gehört.
Viele Betroffene halten die Anzeichen
für nicht besonders schlimm.
Sie haben zum Beispiel Probleme beim Atmen.
Viele glauben, dass diese Probleme
ab einem bestimmten Alter normal sind.

14 000 Österreicher sterben jährlich an Herzschwäche.
Mit Therapien oder rechtzeitiger Behandlung
kann man  Patienten gut helfen.
Die Therapien haben sich
in den vergangenen Jahren sehr verbessert.
Es gibt Medikamente oder Operationen, die helfen.

Im schlimmsten Fall kann man sich
ein anderes Herz einsetzen lassen.

Derzeit ist die Versorgung der Patienten
an manchen Orten nicht gut, meinen Betroffene.
Die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz fordert,
dass man sich besser um die Patienten kümmert.
Das Pflegepersonal sollte speziell ausgebildet werden.

Es ist aber auch wichtig, dass Patienten gut
über die Krankheit informiert werden.

Nach einem Informationsgespräch
verändern Patienten oft einiges an ihrem Leben.
Die Patienten ernähren sich gesünder
und bewegen sich mehr.
Wenn sich Betroffene helfen lassen,
können sie weiterhin ein angenehmes Leben führen.