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05/29/2018

Gewalt im Internet: Viele Kinder betroffen

Immer mehr Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sind von Gewalt im Internet betroffen. Das ergab eine Untersuchung.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Viele Kinder und Jugendliche werden Opfer von Gewalt im Internet.
Sehr viele Betroffene sind unter 12 Jahre alt.
Das hat eine Untersuchung von dem Jugend-Notruf
„Rat auf Draht“ und der Kinder-Hilfsorganisation SOS Kinderdorf
ergeben.

„Rat auf Draht“ und SOS Kinderdorf haben 400 Kinder
und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren befragt.
Die Psychologin von „Rat auf Draht“ sagt,
dass viele der Kinder und Jugendlichen von sexuellen
Übergriffe im Internet betroffen waren.
MÀdchen waren viel hÀufiger betroffen als Buben.

Die HĂ€lfte der Befragten gab an, vor ihrem 14. Geburtstag
die ersten unangenehmen Erfahrungen
im Internet gemacht zu haben.
Der Chef von SOS Kinderdorf sagt, dass es wichtig ist,
Kinder schon im Volksschulalter ĂŒber sexuelle BelĂ€stigung
und Gewalt im Internet aufzuklÀren.

Ein großes Thema bei Jugendlichen ist "Sexting".
Dabei verschicken Jugendliche von sich selbst
Nacktbilder oder Nacktvideos.
Diese Fotos und Videos werden manchmal unerlaubt
an andere weitergeschickt.
Das ist fĂŒr Betroffene sehr belastend.
Viele Kinder und Jugendliche melden sich bei solchen
VorfĂ€llen bei „Rat auf Draht“.
Die Psychologin von „Rat auf Draht“ sagt,
dass man fĂŒr die betroffenen Kinder und Jugendlichen
da sein muss.
Man sollte den Kindern keine VorwĂŒrfe machen,
dass sie Nacktfotos von sich verschickt haben.
Es muss klar gemacht werden, dass das grĂ¶ĂŸere Problem ist,
wenn solche Bilder unerlaubt weitergeschickt werden.

Ein zweites großes Thema ist Mobbing.
Die Psychologin von „Rat auf Draht“ sagt,
dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen
frĂŒher zu Hause Ruhe hatten.
Aber jetzt geht das Mobbing ĂŒber soziale Netzwerke,
wie WhatsApp oder Facebook weiter.
Es ist schwer, die Betroffenen zu beschĂŒtzen.
Was hilft, ist die MitschĂŒler miteinzubeziehen.
Man muss die Kinder und Jugendlichen stÀrken,
dass sie sich fĂŒr MitschĂŒler einsetzen,
die gemobbt werden.

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