Einfache Sprache
23.07.2018

Fußballspieler Özil verlässt das deutsche Fußball-Nationalteam

Politiker in Deutschland sind besorgt wegen dem Rücktritt vom deutschen Fußballspieler Mesut Özil. Die türkische Politik unterstützt Özils Rücktritt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am 22. Juli trat der deutsche Fußballspieler Mesut Özil
vom deutschen Nationalteam zurück.
Der Grund dafür ist, dass sich Özil und sein Teamkollege
Ilkay Gündogan am 15. Mai mit Recep Tayyip Erdogan,
dem Präsidenten der Türkei, in London fotografieren ließen.

Viele Politiker in Deutschland finden es nicht gut,
dass sich die beiden Fußballspieler
mit Erdogan fotografieren ließen.
Katarina Barley ist die deutsche Justizministerin.
Barley meinte, dass es beunruhigend ist,
dass sich Özil in Deutschland
wegen Rassismus nicht gewollt fühlt.
Im Rassismus werden Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer
Kultur oder ihrem Aussehen ausgegrenzt oder sogar vertrieben.

Gündogan und Özil zeigten mit den Fotos,
dass sie die Politik von Erdogan gut finden.
Gündogan hielt außerdem ein Trikot hoch,
worauf auf Türkisch stand:
„Mit großem Respekt für meinen Präsidenten“.

Erdogan wird von der EU dafür kritisiert,
dass er Journalisten verfolgen und einsperren lässt.
Die EU ist eine Gruppe
von 28 Ländern in Europa, die zusammenarbeitet.
Kritisieren heißt, dass man sagt, wenn man etwas nicht gut findet.
Die EU findet auch nicht gut,
dass Erdogan seine Macht vergrößerte.

Der türkische Sportminister sagte,
dass die Türkei die Haltung von Özil unterstützt.
Andere Politiker in der Türkei
finden den Rücktritt von Özil auch gut.