Am Sandstrand, mit Kindern oder im Home-Office: So flexibel kann Studieren sein

Bachelor im Urlaub, Master neben dem Vollzeitjob, Studium mit Baby: Zwei Frauen zeigen, wie flexibles Studieren heute funktioniert.
Ein Mann lernt mit einem Laptop zu Hause, während ein kleines Kind auf seinen Schultern sitzt und beide lächeln.

Ob mit Kind, neben einem Vollzeitjob, im zweiten Bildungsweg oder aus dem Ausland: Immer mehr Menschen suchen ein Studium, das sich flexibel in ihren Alltag integrieren lässt. Moderne Fernstudienmodelle – von Distance Learning über Onlinestudium bis hin zu Studycation – zeigen, dass sich akademische Bildung an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen kann, nicht umgekehrt.

Die Suche nach Weiterbildung führt in Österreichs erste Fernfachhochschule

Doch wie sieht das in der Praxis aus? Lässt sich ein Studium tatsächlich in ein bereits gefülltes Leben integrieren? Viele schrecken vor den typischen Hürden zurück: zu zeitintensiv, zu teuer, Angst vor Überforderung neben Job und Familie.

Katharina Lichtenegger (37) und Barbara Schön (45) erzählen von ihren Erfahrungen an der Ferdinand Porsche FernFH, Österreichs erster Fernfachhochschule. Ihre Einblicke zeigen, wie unterschiedlich die Wege zu einem Studienabschluss sein können. Gleichzeitig räumen sie mit den genannten Vorurteilen auf.

Studieren mit Kind und Familie: Flexible Zeiteinteilung 

Für die 37-jährige Katharina Lichtenegger aus Salzburg beginnt das Studium in einer besonders intensiven Lebensphase – mit einem Baby. Was zunächst undenkbar wirkt, wird durch flexible Strukturen an der Fernfachhochschule möglich. „Mit meinem Neugeborenen konnte ich untertags mit Kind am Laptop arbeiten und bereits im Wochenbett an Lehrveranstaltungen teilnehmen", erzählt Katharina. 

Möglich macht das ein Studienmodell, bei dem die vorhandene Zeit flexibel genutzt werden kann. Lehrveranstaltungen und Lernmaterialien stehen über den Online-Campus jederzeit zur Verfügung. Präsenztermine sind auf drei Wochenenden pro Semester beschränkt, klar planbar und rechtzeitig kommuniziert. Das heißt konkret: „Du lernst und arbeitest an Abgaben zu den Zeiten, zu denen Du in Deinem Alltag Zeit dafür hast", lässt Katharina wissen. 

Eine Frau arbeitet am Laptop zu Hause, während ein Kind neben ihr sitzt und sie anlächelt, was die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie verdeutlicht.

„Die Ferdinand Porsche FernFH fügt sich gut in die Lebenswelt von Studierenden ein, die bereits ein gut gefülltes Berufs- und/oder Familienleben haben", fasst Katharina Lichtenegger zusammen.

Der zweite Bildungsweg: Wenn Erfahrung auf akademische Ausbildung trifft

Nicht jeder Bildungsweg verläuft linear. Viele Menschen entscheiden sich erst nach Jahren im Berufsleben für ein Studium – um sich weiterzuentwickeln oder beruflich neu zu orientieren.

Barbara Schön arbeitet als DevOps Engineer bei Springtime Technologies und bringt über 25 Jahre IT-Erfahrung mit. Eine klassische Matura hat sie nicht – und brauchte sie auch nicht. Denn an der Ferdinand Porsche FernFH wurde ihre umfangreiche Berufspraxis anerkannt und ermöglichte ihr den Einstieg ins Studium. Zunächst absolvierte sie den Bachelor in Wirtschaftsinformatik, nun studiert sie im Master Informationstechnologie mit Spezialisierung auf Data Science & AI

„Wenn man aus einer sozioökonomisch benachteiligten Schicht kommt, dann sind Bildungsinstitute wie die FernFH extrem wichtig." So wird akademische Bildung auch für Menschen zugänglich, die im klassischen System oft außen vor bleiben. 

Frau am Laptop studiert von zu Hause aus

An der FernFH wird lebens- und praxisnah gelehrt – langjährige Berufserfahrung wird anerkannt, statt nur auf strikte Zugangsvorgaben wie die Matura zu setzen.

Berufsbegleitend studieren: Lebenslanges Lernen in der Praxis

Barbara arbeitet Vollzeit, rund 50 Stunden pro Woche. Gelernt wird abends, montags trifft sie sich regelmäßig online mit ihrer Lerngruppe. Insgesamt investiert die 45-Jährige etwa 20 Stunden pro Woche ins Studium. „Damit hat meine Woche schon rund 70 Arbeitsstunden", gibt sie ehrlich zu. „Wenn man aber für sein Fachgebiet brennt und das Privileg einer Ausbildung zu schätzen weiß, dann ist das ein kleiner Preis."

Besonders schätzt sie den kritischen Zugang zu Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz: „Wir lernen, wie KI wirklich tickt, wie neuronale Netze funktionieren, welche Arten es gibt und wo die Grenzen und Fallstricke liegen."

Eine junge Frau mit roten Haaren sitzt lächelnd an einem Tisch in einem Café und arbeitet an einem Laptop.

Das Konzept der Fernfachhochschule folgt einem klaren Prinzip: Flexibilität und Ortsunabhängigkeit, ohne auf Qualität und Struktur zu verzichten.

Distance Learning: Studieren ohne festen Ort

Neben zeitlicher Flexibilität bietet auch räumliche Unabhängigkeit große Vorteile – besonders für Eltern mit Betreuungspflichten oder Berufstätige. Barbara beschreibt diese Freiheit konkret: „Egal ob am Schreibtisch, auf meiner Zimmerterasse im Hotel, oder auch mal mit dem Laptop im Krankenhausbett, auf Unis in anderen Städten, oder in Cafés, arbeiten lässt sich überall."

Lehrinhalte werden über Online-Lernplattformen, virtuelle Lehrveranstaltungen und betreute Selbstlernphasen vermittelt. Präsenzformate – online oder am Campus in Wiener Neustadt – dienen dem vertiefenden Austausch, der Anwendung des Gelernten und der persönlichen Vernetzung.

Mehrere Laptops, Smartphones und Notizbücher auf einem Tisch zeigen die digitale und flexible Lernumgebung beim Fernstudium an der Ferdinand Porsche FernFH.

Das Fernstudienmodell der Ferdinand Porsche FernFH ist konsequent als Distance Learning konzipiert. 

Studycation: Wenn der Studienabschluss im Urlaub stattfindet

Barbara konnte ihr Studium auf besonders reizvolle Weise im Ausland abschließen: „Meinen Bachelor habe ich in Malta im Dezember fertiggestellt, mit Brandung im Hintergrund, nach ein paar Tauchgängen am Vormittag und Stadtbesichtigungen. Nachmittags und abends wurde gelernt."

Was nach Urlaubsidylle klingt, zeigt die Freiräume eines digitalen Studienmodells: Lernphasen lassen sich flexibel gestalten und mit persönlichen Interessen verbinden.

Eine Frau im Neoprenanzug steht mit einem Surfbrett am Strand und blickt zufrieden aufs Meer, was für Flexibilität und Selbstbestimmung im Alltag steht.

Studycation beschreibt das Phänomen, Studium und Urlaubsaufenthalte zu verbinden – eine Flexibilität, die nur Distance Learning ermöglicht.

Digitale Kompetenzen als Karriere-Booster

Online Meetings, asynchrone Zusammenarbeit und selbstorganisiertes Lernen – all das gehört zum Studienalltag an der FernFH. Wer ein Fernstudium absolviert, beweist damit nicht nur Disziplin, Belastbarkeit und Motivation, sondern bringt auch praktische Erfahrung im Umgang mit digitalen Arbeitsmethoden mit. 

Die FernFH setzt dabei auf innovative E-Learning-Tools und einen Online-Campus, über den Lernstoff jederzeit und überall abrufbar ist. Ein Web Support Center bietet technische Unterstützung und persönliche Online-Studienberatung.

Eine junge Frau sitzt mit einem Laptop und einem Hund in der geöffneten Tür eines grünen Transporters und arbeitet flexibel ortsunabhängig.

Flexibel bis zum Abschluss: Die durchschnittliche Studiendauer kann individuell angepasst werden – Unterbrechungen bei Krankheit, Elternzeit, Auslandsaufenthalten oder beruflichen Projekten sind möglich.

Erfahrungen aus dem Fernstudium: Trotz Distanz echte Teamplayer 

„Ich war früher eigentlich eine Einzelkämpferin", gibt Barbara zu. „Aber das hat sich an der FernFH grundlegend geändert." Bereits beim ersten Präsenzwochenende werden Lernteams gebildet, die während des gesamten Studiums zusammenarbeiten. 

Auch Katharina betont: „Das Gruppengefühl und der Zusammenhalt während des Studiums sind essentiell wichtig als Unterstützung im Studium und sehr förderlich für Motivation und Lernfortschritt." Ihr Lernteam arbeitet seit über einem Jahr regelmäßig zusammen und möchte dies bis zum Studienabschluss beibehalten.

Mehrere junge Menschen sitzen lachend an einem Tisch mit Laptops in einer Bibliothek mit Bücherregalen im Hintergrund.

Über digitale Studi-Treffen, Online-Calls und Campus-Tage entsteht ein starkes Netzwerk.

Flexibel studieren ab 363€ pro Semester

„Bei den meisten berufsbegleitenden Studien müssen pro Semester zigtausend Euro investiert werden, was eine zusätzliche Hürde darstellt", weiß Barbara aus eigener Recherche. Die FernFH geht einen anderen Weg: Als einzige Fernfachhochschule Österreichs bietet sie bundesfinanzierte Studiengänge zu 363,36 Euro pro Semester plus ÖH-Beitrag an und ermöglicht akademische Bildung auch für jene, die sich keine Privathochschule leisten können oder wollen.

Das Fernstudium spart zudem Zeit und Kosten: Kein Weg zur Uni, kein Umzug, und dank flexibler Lernzeiten kann weiterhin gearbeitet werden. Studierende können zudem Studienbeihilfe beantragen und sich für ein Leistungsstipendium qualifizieren.

Vollwertige Anerkennung und Karrierevorteile

Ist ein Fernstudium anerkannt? Diese Frage beschäftigt viele, die diese Studienform in Erwägung ziehen. Die klare Antwort: Ja. Alle sechs Studiengänge der Ferdinand Porsche FernFH sind von der AQ Austria offiziell akkreditiert. Studierende schreiben Hausarbeiten, legen Prüfungen ab und verfassen eine Abschlussarbeit – genau wie in einem Präsenzstudium. Die Abschlüsse unterscheiden sich nicht.

Absolvent:innen der FernFH sind bei Arbeitgeber:innen besonders gefragt: Wer berufsbegleitend studiert, zeigt Disziplin, Belastbarkeit und Selbstorganisation – Eigenschaften, die in der Arbeitswelt sehr geschätzt werden.

Eine Person arbeitet entspannt mit einem Laptop auf einem Sitzsack am Pool und symbolisiert die ortsunabhängige Flexibilität des Fernstudiums.

An der FernFH bestimmen Studierende selbst, wann und wo sie lernen – ob früh morgens am Strand, abends nach der Arbeit oder am Wochenende im Café. 

Studium mit Kindern oder gesundheitlichen Herausforderungen meistern

Dass ein Studium selten geradlinig verläuft, wissen beide aus eigener Erfahrung. Barbara musste währenddessen mit schweren Erkrankungen umgehen. „Die FH hat mich beide Male durch die gesamte Zeit begleitet und mir die Möglichkeit gegeben, in meinem Tempo das Studium zu beenden", erzählt die IT-Expertin.

Auch für Katharina war diese Flexibilität entscheidend: Mit einem Baby und einer fünfjährigen Tochter wären fixe Präsenzzeiten kaum zu bewältigen gewesen. Das Fernstudienmodell ermöglichte es ihr, Studium und Familie miteinander zu vereinbaren.

„Unser Anspruch ist es, akademische Bildung so zu gestalten, dass sie mit Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen vereinbar bleibt – ohne Abstriche bei Qualität und wissenschaftlichem Anspruch. Als Fernfachhochschule leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu Chancengerechtigkeit und Durchlässigkeit im Hochschulsystem.“  

von Mag. (FH) Axel Jungwirth, MEng, AKKM, Geschäftsführer der Ferdinand Porsche FernFH

Zwei Frauen arbeiten gemeinsam an einem Laptop und nutzen digitale Tools, wie sie im flexiblen Fernstudium an der Ferdinand Porsche FernFH eingesetzt werden.

An der FernFH studieren Berufstätige, Eltern, Quereinsteiger:innen, Menschen im zweiten Bildungsweg - alle zwischen 25 und 45 Jahre alt. Was sie verbindet: der Wunsch nach Weiterentwicklung. 

Sechs akkreditierte Studiengänge

Die Ferdinand Porsche FernFH bietet aktuell sechs Fernstudiengänge in zukunftsorientierten Bereichen:

Bachelor:

Master:

Ergänzt wird das Angebot durch rund 40 Micro-Credentials, akademische Lehrgänge wie Empathic Design & Innovation sowie Zertifikatskurse wie Lego® Serious Play®.

Ein Laptop auf einem Tisch zeigt die Einladung „Join us online“ und symbolisiert die Flexibilität und Ortsunabhängigkeit moderner Fernstudienmodelle wie an der Ferdinand Porsche FernFH.

Seit der Gründung 2006 haben über 2.700 Absolvent:innen ihr Studium an der FernFH abgeschlossen, aktuell studieren über 2.100 Menschen bei rund 180 Lehrenden aus der Praxis.

Fazit: Fernstudium neben Beruf und Familie – flexibel, leistbar, persönlich

Wie lässt sich ein Studium mit Beruf und Familie vereinbaren? Die Antwort ist New Education: Ein Fernstudium, das sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt. Die Ferdinand Porsche FernFH zeigt, wie das geht: nur drei Präsenzwochenenden pro Semester, Studiengebühren von 363,36 Euro und kleine Lernteams statt überfüllter Hörsäle an der Uni.

„Mein Studium an der FernFH ist für mich viel mehr als ein akademischer Weg", fasst Barbara Schön zusammen. „Es ist die Chance, über meine Herkunft hinauszuwachsen." Katharina Lichtenegger bringt es pragmatischer auf den Punkt: „Die FernFH fügt sich gut in die Lebenswelt von Studierenden ein, die bereits ein gut gefülltes Berufs- und/oder Familienleben haben."

Zwei Frauen, zwei Lebenswege, ein gemeinsames Fazit: Das Fernstudium an der Ferdinand Porsche FernFH eröffnet neue Wege – flexibel, leistbar, persönlich.