Chronik | Wien
18.07.2018

Zehnjährige vergewaltigt: U-Haft gegen Verdächtigen verlängert

Wegen Tatbegehungsgefahr - Kind kontradiktorisch einvernommen.

Über einen Wiener, der eine Zehnjährige vergewaltigt haben soll, ist die U-Haft verlängert worden. Der 34-Jährige soll Anfang Juli das Kind einer Bekannten missbraucht haben. Haftgrund ist Tatbegehungsgefahr, wie Gerichtssprecher Thomas Spreitzer am Mittwoch auf APA-Anfrage sagte.

Das Mädchen ist am Dienstag kontradiktorisch einvernommen worden. Das Kind ist seit dem Vorfall schwer traumatisiert.

Der Übergriff geschah am 2. Juli in der Wohnung der Mutter in der Rugierstraße in der Donaustadt ab, als der 34-Jährige dort zu Besuch war. Der Mann soll die Vergewaltigung mit seinem Handy gefilmt haben. Das Kind erzählte anschließend der Mutter von den geschlechtlichen Handlungen, die daraufhin die Polizei alarmierte. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Bekannten der Kindesmutter, den die Frau erst vor kurzem kennengelernt hatte.

Der 34-Jährige, der laut APA-Informationen bereits einschlägig polizeibekannt ist, versuchte zu flüchten, indem er die Beamten attackierte. Er wurde dabei im Gesicht verletzt und schlussendlich in Haft genommen.