Chronik | Wien
22.05.2018

Währinger Straße: Umbau zur Flaniermeile hat begonnen

Auto- und Straßenbahnfahrer müssen Umwege einplanen. Die ÖVP protestierte gegen die Neugestaltung.

Mit heute, Dienstag, wird die äußere Währinger Straße zur Großbaustelle: Bis Ende August werden auf der Einkaufsmeile 1700 Laufmeter Wasserleitungen getauscht. Wie berichtet, wird im Zuge dessen auch die Oberfläche fußgängerfreundlich gestaltet.

Zwischen Gürtel und Aumannplatz werden 14 neue Bäume gepflanzt, Sitzbänke aufgestellt und abschnittsweise die Gehsteige vorgezogen sowie verbreitert. Dadurch fallen 13 von 217 Parkplätzen weg. Die Währinger Straße soll so zu einer Flaniermeile – also einer attraktiven Gehverbindung – werden.

ÖVP fordert Beteiligung

Im Vorfeld sorgte dieses Vorhaben für massive Kritik, vor allem seitens der ÖVP. Die geplanten Maßnahmen seien nichts als teure, kosmetische Änderungen, zudem habe der Bezirk die Bürger nicht eingebunden, monieren die Türkisen. Bei einer Protestaktion am Dienstag machten Stadtrat Markus Wölbitsch und Bezirksparteichef Johannes Schreiber noch einmal auf diese Punkte aufmerksam.
 

Für Autofahrer und Öffi-Nutzer bringt die Baustelle Einschränkungen mit sich. Stadteinwärts wird der Verkehr von der Simonygasse über die Währinger Straße zum Aumannplatz und weiter über die Gentzgasse als Einbahn geführt. In die Gegenrichtung führt die Route vom Gürtel über die Währinger Straße zum Aumannplatz und in die Gentzgasse – ebenfalls als Einbahn.

Zudem wird die Straßenbahnlinie 40 im betreffenden Abschnitt über die Kreuzgasse geleitet – sie ersetzt somit die Linie 42. Der 41er fährt stadtauswärts wie gewohnt, stadteinwärts wird der Ersatzbus E41 eingerichtet.