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Ermittlungen
07/29/2019

Wiener soll Oldtimer von verstorbenem Freund gestohlen haben

Das Landeskriminalamt ermittelte monatelang. Der Verdächtige ist nicht geständig.

Nach mehrmonatigen Ermittlungen ist es dem Landeskriminalamt gelungen, das Verschwinden dreier Oldtimer aus einer Parkgarage zu klären. Bereits im Februar meldete ein Freund des im Jänner verstorbenen Besitzers das Verschwinden der drei Fahrzeuge.

Die Oldtimer waren zum Tatzeitpunkt in einem abgesperrten Bereich einer Tiefgarage geparkt. Es handelt sich um Fahrzeuge der Marke Chevrolet und der Marke Chrysler, alle Baujahr Mitte 1950.

Der Freund nannte auch einen 38-jährigen Tatverdächtigen, es handelt sich um einen Bekannten des Verstorbenen. Es stellte sich im Zuge der Ermittlungen heraus, dass die Fahrzeuge von dem 38-jährigen Beschuldigten bereits Ende Jänner aus der Garage abtransportiert worden waren.

Er täuschte dafür laut Aussagen zunächst das Garagenpersonal und dürfte danach Sperrvorrichtungen bei den Fahrzeugen – Ketten, Vorhangschlösser – aufgebrochen haben.

Nicht geständig

Die Oldtimer wurden dann in eine Garage gebracht, die dem Tatverdächtigen gehört. Bei einer Hausdurchsuchung konnten die Ermittler dort die Fahrzeuge sicherstellen.

Mit der Beschuldigung des KFZ-Diebstahls konfrontiert, zeigte der Tatverdächtige mehrere Kaufverträge für die Fahrzeuge vor. Sie waren aber gefälscht. Darüber hinaus gab es Unstimmigkeiten in den Angaben des Beschuldigten über die angeblichen Kaufmodalitäten. Der 38-Jährige ist zur Tat nicht geständig und wurde auf freiem Fuße angezeigt.