Wiener City-Busnetz soll überarbeitet werden
Das Busnetz der Wiener Innenstadt soll bis 2027 eine grundlegende Neugestaltung erleben. Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) kündigte an, dass die City-Bus-Linien 2A, 3A und 57A künftig in die Nachbarbezirke Mariahilf und Leopoldstadt ausgeweitet werden sollen, wie zuerst MeinBezirk berichtete.
Ein zentraler Aspekt der Planung ist die Entflechtung der traditionellen Fiaker-Routen, wodurch die Busse weniger oft blockiert werden sollen. Laut Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) zielt das Konzept darauf ab, die Busse näher an Wohngebiete und wichtige Umsteigepunkte zu bringen.
Möglich durch Wasserstoff-Elektrobusse
Möglich seien die geplanten Veränderungen durch die seit September eingesetzten Wasserstoff-Elektrobusse. Aufgrund ihrer höheren Reichweite benötigen sie keine Ladeinfrastruktur in der Innenstadt mehr.
Die Bauarbeiten an den Buslinien sollen gestaffelt dieses und nächstes Jahr stattfinden. Die Arbeiten für die Linien 2A und 3A sollen im Frühsommer 2026 stattfinden, damit der Betrieb im Herbst wieder aufgenommen werden kann. Im Frühjahr 2027 folgt die neue Route des 57A. Bei der Linie 1A wird sich nichts verändern.
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