Mit 104 km/h nach Hause: Wiener Polizei stoppte jungen Raser

Ein Polizist misst mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit eines vorbeifahrenden Autos.
Wiener Polizei entzog einem 20-Jährigen den Führerschein, nachdem er mit 104 km/h im Stadtgebiet gemessen wurde.

Mit 104 statt der erlaubten 50 km/h war ein Pkw-Lenker in der Nacht auf Sonntag auf dem Neubaugürtel Richtung Westbahnhof unterwegs. "Die hohe Geschwindigkeit war offensichtlich die Folge eines Straßenrennens mit einem weiteren Fahrzeugen", vermutet die Wiener Polizei in einer Aussendung.

Die Beamten der Polizeiinspektion Westbahnhof die Verfolgung auf und signalisierten dem 20-jährigen Autofahrer, anzuhalten. Der stieg jedoch ins Gas und versuchte der Polizei zu entkommen. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln. Erst im Bereich Maria vom Siege gelang es den Polizisten, den Wagen zu stoppen, nachdem der Fahrer vor einem stationären Radargerät abrupt abgebremst hatte. 

Junger Raser ist seinen Führerschein los

Auf sein Fahrverhalten angesprochen, gab der Iraker an, er habe schnell nach Hause kommen wollen. Dem jungen Mann wurde sein Probeführerschein noch vor Ort abgenommen. 

Im Zuge dieser Schwerpunktaktion, die die Polizei regelmäßig durchführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurden 13 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretung sowie 58 Anzeigen wegen sonstiger verkehrsrechtlicher Delikte erstattet.

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