© APA/dpa/Sebastian Gollnow

Chronik Wien
03/22/2021

Wien: Noch nie so viele belegte Intensivbetten durch Corona-Fälle

Derzeit brauchen in Wien 165 Personen eine intensivmedizinische Betreuung. Die Patientinnen und Patienten werden immer jünger.

Am Höhepunkt der zweiten Corona-Welle mussten in Wien 162 Personen auf Intensivstationen aufgrund des Coronavirus betreut werden. Nun sind es sogar 165 Erkrankte.

Wie rasch diese Zahl zunimmt, zeigt ein Blick in die Statistik. In nur einer Woche kamen 28 Patienten dazu, die intensiv betreut werden müssen.

Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), Klaus Markstaller, warnte bereits, dass die Intensivstationen immer voller würden. Das aktuelle Bild sei eine Konsequenz der Tatsache, dass die Mutation B.1.1.7 zunehmend zur dominierenden Variante wird. Diese sei deutlich infektiöser und zuletzt habe sich auch die Evidenz durch große Studien verdichtet, dass auch das Mortalitätsrisiko signifikant höher ist – im Durchschnitt um etwa 60 Prozent.

"Die Patientinnen und Patienten kommen sehr viel rascher nach Auftreten der ersten Symptome auf die Intensivstation, sie sind schwerer krank, und sie sind auch deutlich jünger", so Markstaller.

Operationen verschoben

Wien gab erst vor einigen Tagen bekannt, dass nicht dringende Operationen bereits verschoben werden. Insgesamt sind in Österreich 437 Personen wegen Corona auf der Intensivstation.

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