Falschparker machen vor allem auf den Bim-Linien 5, 37, 40, 41, 42 und 49 Probleme. (Archivbild)

© WIENER LINIEN/CHRISTOPH H. BRENEIS/Christoph H. Breneis

Wiener Linien
02/06/2014

Weniger Falschparker behindern die Bim

Die Zahl der Öffi-Behinderungen ist 2013 leicht zurückgegangen.

Die Zahl der Öffi-Behinderungen durch Falschparker ist 2013 in Wien leicht zurückgegangen. Gezählt wurden 2.012 Abschleppanträge und Anzeigen wegen widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge, die Bus oder Bim blockierten. Das entspricht ein Minus von fünf Prozent gegenüber 2012, errechneten die Wiener Linien am Donnerstag. Laut Aussendung waren vorrangig die Linien 5, 37, 40, 41, 42 oder 49 betroffen.

Falschparker sorgen nicht nur für Verspätungen, sondern müssen mitunter tief in die Tasche greifen. Neben einer Verwaltungsstrafe fallen gegebenenfalls auch Kosten für den Einsatz von Feuerwehr (Stundensatz etwa 220 Euro) oder Abschleppdienst an. Außerdem verrechnen die Verkehrsbetriebe anfallende Überstunden ihres Personals, was durchaus mehrere Hundert Euro ausmachen könne, wurde betont.

In der Geweygasse im 19. Bezirk wird seit November eine elektronische Warntafel getestet, die genau dann aufleuchtet, wenn ein Auto so abgestellt ist, dass die Straßenbahn nicht mehr vorbeifahren kann. Die Feuerwehr musste dort immer wieder Autos zur Seite rücken, die zu weit weg vom Straßenrand parkten. Wie der ORF berichtet, bewerten die Wiener Linien den Test durchaus positiv. Das System müsse aber noch technisch weiterentwickelt werden, die Fehleranfälligkeit sei noch zu groß. Ein Abschlussbericht liege noch nicht vor.

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