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Chronik Wien
11/20/2020

Weiter Einbrüche für Wien Tourismus: 84,5 Prozent weniger Nächtigungen

Der bisherige Hotellerie-Jahresumsatz liegt um 70 Prozent unter dem Jahr davor. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten liegt aktuell bei elf Prozent.

Die Coronakrise macht dem Wiener Tourismus weiterhin schwer zu schaffen: Im Oktober brachen die Nächtigungen um 84,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Nur 242.000 Übernachtungen wurden in der Bundeshauptstadt gezählt - rund die Hälfte davon durch österreichische Gäste, wie der Wien-Tourismus am Freitag in einer Aussendung mitteilte.

Die Ankünfte gingen um 85,3 Prozent auf 105.000 zurück. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank auf 11,8 Prozent (10/2019: 64,7), jene der Zimmer auf rund 15 Prozent (10/2019: rund 84). Insgesamt waren im Oktober rund 55.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren rund 11.000 Betten weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Knapp 70 Prozent unter dem Vorjahreswert

Auch die bisherige Jahresbilanz ist naturgemäß von der Corona-Pandemie geprägt. Mit 4.417.000 Nächtigungen von Jänner bis Oktober liegt Wien knapp 70 Prozent unter dem Vorjahreswert des selben Zeitraums.

Das schlägt sich auch in den Umsätzen der Beherbergungsbetriebe nieder: Dieser brach bis inklusive September - für Oktober gibt es noch keine Zahlen - um mehr als zwei Drittel (minus 71,5 Prozent) ein. In Summe nahm die Wiener Hotellerie heuer bis dato knapp 209 Mio. Euro ein.

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