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Chronik Wien
01/03/2022

Währings Langzeit-Bezirksvorsteher Karl Homole verstorben

Der ÖVP-Politiker stand bis 2015 25 Jahre an der Spitze des 18. Bezirks.

Auf wenige trifft der Begriff politisches Urgestein so zu wie auf Karl Homole. Der langjährige ÖVP-Bezirksvorsteher von Währing ist nun im Alter von 80 Jahren gestorben.

Homole wurde 1941 in Wien geboren. Der gelernte Einzelhandelskaufmann war bei Meinl und von 1964 bis 1990 bei Henkel Austria tätig. Dort stieg er bis zum Verkaufsdirektor auf.

Zwischen 1987 und 1990 bekleidete Homole das Amt des Währinger Bezirksvorsteher-Stellvertreters, ehe er Bezirkschef wurde. Ein Amt, das er 25 Jahre lang ausüben sollte. Damit zählt er zu den längstdienenden Bezirksvorstehern. Die letzten Jahre seiner Amtszeit waren vor allem vom Streit rund um das von der Stadt forcierte Parkpickerl in Währing geprägt. Homole führte zwei Bürgerbefragungen durch, die jeweils mit einem Votum gegen das Pickerl endeten. Seine Nachfolgerin Silvia Nossek (Grüne), die den Bezirk 2015 den Bezirk übernahm, führte das Pickerl dennoch ein.

Bis 2017 war Homole noch ÖVP-Bezirksparteichef. „Er hat den Bezirk wie kein anderer geprägt“, würdigen ÖVP-Chef Karl Mahrer und Klubobmann Markus Wölbitsch den Bezirkspolitiker. „Er hatte das Ohr stets bei den Menschen, setzte auf aktive Bürgerbeteiligung und trieb die Entwicklung des Bezirks unermüdlich voran.“

Homole war verheiratet und Vater zweier Kinder. Neben seiner politischen Tätigkeit war er viele Jahre lang Präsident der Wiener Pfadfinder. J. Gebhard

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