Sprengversuche auf Kinderspielplatz auf Wiener Donauinsel

Unbekannte sprengten tragende Teile von der Holzpyramide weg. Die Folge war ein enormer Sachschaden.
Polizei

Unbekannte haben am Sonntagabend auf einem Kinderspielplatz bei der Kaisermühlenbrücke auf der Wiener Donauinsel Sprengversuche durchgeführt und dabei eine Holzpyramide mit einer Rutsche schwer beschädigt.

Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger wurde die Tat gegen 20.45 Uhr verübt. Vermutlich benutzten sie dafür einen Blitzknallkörper oder mehrere davon. Anrainer hatten den sehr lauten Knall gehört und die Polizei verständigt. Zeugen sahen zwei Männer davonrennen.

Eine Fahndung nach den Unbekannten, die in Richtung Reichsbrücke geflüchtet waren, brachte kein Ergebnis. Der Tatort wurde durch ein sprengstoffkundiges Organ (SKO) gemeinsam mit einem Sprengstoffspürhund der Polizeidiensthunde-Einheit überprüft. 

Enormer Sachschaden

Zu diesem Zeitpunkt bestand keine weitere Gefährdung. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden war jedoch enorm, so wurden von der Pyramide tragende Teile weggesprengt. Die Detonation war noch im Bezirksteil Stadlau zu hören, berichteten Zeugen.

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