Blitzknallsatz in Verteilerkasten in Wiener Mehrparteienhaus deponiert
Polizisten der Polizeiinspektion Wagramer Straße und die Berufsfeuerwehr Wien wurden in der Nacht auf Dienstag im Bezirk Donaustadt alarmiert. Rauch in einem Mehrparteienhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.
Die Einsatzkräfte erkannten vor Ort, dass der Rauch von einer Zündschnur stammte. Diese wurde entzündet und führte vom Erdgeschoss bis in den sechsten Stock. Dort war ein Knallsatz in einem Gasverteilerkasten deponiert.
Der Knallsatz explodierte allerdings nicht, da ein Hausbewohner die Zündschnur durchtrennte, nachdem er durch das Auslösen der Brandmeldeanlage alarmiert wurde.
Landeskriminalamt
Die Ermittlungen der Brandgruppe des Landeskriminalsamts Wien gegen bislang unbekannte Täter laufen auf Hochtouren.
Die Donaustadt ist mit 102,3 km² Wiens flächenmäßig größter Bezirk. 2025 lebten 228.158 Menschen in der Donaustadt. Der Bezirk ist aber nicht nur beliebte Wohngegend, sondern auch ein beliebtes Erholungsgebiet: So verlaufen etwa Teile der Donauinsel durch die Donaustadt, auch das Erholungsgebiet Lobau befindet sich im 22. Bezirk. Nicht zu übersehen sind die Hochhäuser der Donaucity und der DC Tower. Bezirksvorsteher ist Ernst Nevrivy (SPÖ).
In Österreich herrscht laut der aktuellsten polizeilichen Kriminalstatistik eine stabile Sicherheitslage. 2025 wurden 538.656 Anzeigen in Österreich verzeichnet (ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent). Die Kriminalität gilt in Wien im Vergleich zu vielen anderen Großstädten als relativ niedrig. Im Jahr 2025 wurden in der Hauptstadt insgesamt 194.625 Anzeigen bei der Polizei Wien erstattet, das entspricht einem kleinen Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2024 (194.981 Fälle). Die Aufklärungsquote lag in Wien bei 44,6 Prozent. Der prozentuale Anteil der fremden Tatverdächtigen stieg auf 59,2 Prozent an (2024: 57,1 Prozent).
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