Schanigarten darf nach KURIER-Bericht endlich aufsperren

Ein Mann deckt einen kleinen Tisch im Freien mit einem weißen Tuch ab.
Viele Wirte durften wegen Bürokratie-Problemen nicht aufsperren. Die Stadt fand nun eine Lösung.

Beislwirt Peter Czaak kann aufatmen: Wenn alles klappt, darf er in seinem Schanigarten in der Postgasse (Innere Stadt) am Beginn der kommenden Woche endlich Gäste begrüßen. Dies versicherte ihm die zuständige Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) in einem persönlichen Telefonat, nachdem der KURIER über das Problem des Wirts berichtet hatte.

Wie Czaak können derzeit zahlreiche Wiener Wirte trotz der sommerlichen Temperaturen ihre Schanigärten nicht aufsperren. Der Grund: Seit heuer gilt eine Neuregelung für Gastgärten. Sie sieht unter anderem vor, dass sich die Höhe der Abgaben nach der Lage des Gartens richtet. In der zuständigen MA 46 kam es zu Unklarheiten, wie die Regelung in der Praxis zu handhaben ist. Zudem machte sie eine Umstellung des internen EDV-Systems notwendig. Dadurch kam es zu einem Rückstau in der Bearbeitung der Anträge.

Laut Vassilakou seien noch am Freitag alle ausständigen Stellungnahmen der MA 46 ausgeschickt worden. Somit sollten in den kommenden Tagen alle betroffenen Schanigärten aufsperren können, betont die Vizebürgermeisterin.

Kommentare