Regenbogenfahnen wehen in der Stadt: Pride Month gestartet
Seit 14 Jahren führen die Wiener Linien die Pride Parade mit ihren Regenbogen-Wägen an.
Zusammenfassung
- Der Pride Month wurde mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus eröffnet und steht im Zeichen von Vielfalt, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.
- Die Regenbogenparade feiert am 13. Juni ihr 30-jähriges Jubiläum unter dem Motto „Sichtbar seit 1996“, begleitet von zahlreichen Veranstaltungen.
- Die Wiener Linien unterstützen den Pride Month mit Regenbogenfahnen an Straßenbahnen, führen die Parade an und rufen zur Fotoaktion „We stay proud“ auf.
„30 Jahre Regenbogenparade bedeuten 30 Jahre Mut, Sichtbarkeit und Zusammenhalt.“ Mit diesen Worten von SPÖ-Gemeinderätin und LGBTIQ-Sprecherin Susanne Haase wurde am Donnerstag die Regenbogenfahne am Rathaus gehisst – und somit der Regenbogenmonat offiziell eingeleitet.
Sichtbar seit 1996
Im Zeichen von Vielfalt, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung finden in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen statt. Höhepunkt ist die Regenbogenparade am 13. Juni, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Das diesjährige Motto der Regenbogenparade lautet „Sichtbar seit 1996“ und erinnert an die erste Parade vor 30 Jahren.
„Wir setzen damit ein deutlich sichtbares Zeichen für die Rechte und die umfassende Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transidenten und intergeschlechtlichen Menschen“, so Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos).
Regenbogen auf Schiene
Auch die Wiener Linien beteiligen sich erneut am „Pride Month“. Während des gesamten Juni sind Straßenbahnen mit Regenbogen-Progressiv-Fahnen unterwegs und machen das Thema Vielfalt im Stadtbild sichtbar.
Auch bei der Regenbogenparade selbst spielen die Öffis eine zentrale Rolle: Bereits seit 2012 führen die Wiener Linien den Demonstrationszug an. Heuer fährt das Unternehmen mit seinem Umzugswagen unter dem Motto „We ride with pride“ erneut an der Spitze der Parade.
Fotoaktion
Zusätzlich rufen die Öffi-Betreiber heuer wieder zur Fotoaktion „We stay proud“ auf. Dafür können Wienerinnen und Wiener Fotos mit persönlichen Botschaften für Solidarität und Sichtbarkeit einsenden.
Wiener-Linien-Mitarbeiterinnen Claudia und Ines mit ihrer Botschaft für Gleichstellung.
Ausgewählte Beiträge werden auf digitalen Screens in U-Bahn-Stationen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Wiener Linien gezeigt. Die Aktion soll dazu beitragen, queeren Menschen eine Bühne zu geben und ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.
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