Chronik | Wien
20.11.2018

Rauch in der Kabine: AUA-Maschine musste umkehren

Grund für den Geruch, bzw. leichten Rauch war ein spezielles Waschmittel für die Triebwerksreinigung.

Am vergangenen Sonntagnachmittag kam es an Bord einer AUA-Maschine zu einem Zwischenfall. Der Airbus A321 hatte 161 Passagiere sowie zwei Piloten und vier Flugbegleiter an Bord und war auf dem Weg von Wien nach Frankfurt. Als die Maschine startete und eine Höhe von 2.000 Fuß erreichte, kam es zu einer "Geruchsentwicklung im Cockpit sowie zu einer leichten Rauchentwicklung in der Kabine", wie Pressesprecher Leonhard Steinmann dem KURIER erzählt. Ein Mitglied der Kabinenbesetzung setzte sich dabei zur Vorsicht ein sogenanntes PBE (Protective Breathing Equipment) auf.

Die Crew entschied sich in der Folge für eine Rücklandung in Wien, welche auch "normal abgelaufen ist." Als Grund für die Geruchs- und Rauchentwicklung nennt Steinmann die Restrückstände eines speziellen Waschmittels, welches zuvor bei der Triebwerksreinigung eingesetzt wurde. Für die Passagiere und Crew hätte jedenfalls zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Für die Crew gab es lediglich einen Routine-Check im Krankenhaus.

Die betroffenen Passagiere wurden von der AUA auf andere Flüge umgebucht. Der Flieger selbst ist ebenfalls bereits wieder im Einsatz. Der Vorfall wird von der Fluguntersuchungsstelle des BMVIT untersucht.

Rücklandung wegen Druckabfall

Erst vor wenigen Tagen hatte es bereits eine Rücklandung gegeben. Auf einem Flug von Wien nach Mailand hatte die Crew aufgrund einer Meldung im Cockpit festgestellt, dass der Kabinendruck nicht vorschriftsgemäß gehalten werden konnte. Die Maschine kehrte daraufhin nach Wien zurück.