Chronik | Wien
08.10.2018

Rafreider: „Die Vorwürfe gegen mich sind falsch“

Am Schirm wird er bis auf Weiteres nicht mehr zu sehen sein: Der ORF-Anchorman weist alle Vorwürfe zurück und wartet auf den Entscheid der Staatsanwalt.

Die ersten Zeilen der Erklärung von Roman Rafreider sind eindeutig: „Die Vorwürfe gegen mich , vor allem auch die Spekulationen in sozialen Medien sind falsch, die veröffentlichten SMS und Whats-App-Nachrichten völlig aus dem Kontext gerissen.“ Bis auf Weiteres wird er ‚„aus Rücksicht auf den ORF“ nicht mehr im Fernsehen zu sehen sein – zumindest solange nicht, bis die Sachlage geklärt ist.

Keine Stellungnahme

Die Erklärung nach den schweren Anschuldigungen vom Wochenende, kommt von seinem Anwalt Oliver Scherbaum. Darin gibt Rafreider an, dass es zum jetzigen Zeitpunkt von ihm dazu keine öffentliche Stellungnahme geben wird. „Aus Rücksicht auf unbefangene Ermittlungen durch die Justiz. Aber vor allem auch aus Rücksicht auf meine ehemalige Lebensgefährtin, deren Privatleben und deren höchstpersönlichen Lebensbereich ich auch in dieser meiner schwierigen Situation weiter achten werde.“

Staatsanwaltschaft

Ein Bericht in der „ Kronen Zeitung“ hat das ganze ins Rollen gebracht. Seine Ex-Freundin soll Anzeige erstattet haben . Es geht um schwere Körperverletzung und gefährliche Bedrohung, zudem soll auch ein Betretungsverbot erwirkt worden sein. In dem Bericht wurden auch vermeintliche Drohnachrichten veröffentlicht.

In der Stellungnahme weist Rafreider außerdem daraufhin, dass er sich „Gegen unwahre Berichterstattung und gegen Berichte die meinen höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren“ rechtlich wehren werde. Erst wenn die Staatsanwaltschaft ihre Entscheidungen getroffen hat, wird er „diese unter Berücksichtigung des höchstpersönlichen Lebensbereiches des Betroffenen kommunizieren.“