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Chronik Wien
09/01/2019

Pyro und kleinere Randale nach Rapids Derby-Sieg

Nach dem 329. Wiener Derby durfte Rapid jubeln. Einige Fans beider Sektoren wurden handgreiflich.

von Birgit Seiser

So ruhig war die Anreise der Rapidfans ins Stadion des Erzrivalen Austria wohl schon lange nicht mehr. In kleineren Gruppen gingen die Rapidler über die von der Polizei vorgegebene Route zur Generali Arena. Einige Fans der Gruppierung Ultras waren über die Favoritenstraße gezogen. Auch das verlief aber ohne Zwischenfälle.

Erst beim Match selbst zündeten Fans im Rapid-Sektor Pyrotechnik. Die Gegenprovokation der Austria-Anhänger ließ nicht lange auf sich warten. Ein Maskierter zündete ein Rapid-T-Shirt an. Ansonsten verlief das Spiel laut Polizei aber "ohne nennenswerte Vorfälle".

Schlägereien

Was zunächst nur als symbolische Auseinandersetzung begonnen hatte, endete nach der Heimniederlage der Austria in Handgreiflichkeiten. Fans begannen Schlägereien. Einigen Rapid-Anhängern dürfte es vorübergehend gelungen sein, in den VIP-Bereich vorzudringen.

Während die Polizei die Schlägereien in der Generali Arena schlichtete, ging es vor dem Stadion weiter.

Etwa 30 Minuten nach Abpfiff rasten Polizisten vom Verteilerkreis in Richtung Troststraße. Dort dürften verfeindete Fangruppierungen aufeinandegetroffen sein.

Laut Polizei kam es zu "mehreren Festnahmen, sowie Anzeigen". Konkrete Zahlen nannte die Wiener Polizei nicht.