Alle Wiener Ostermärkte 2026 im Überblick

Der Frühling naht endlich - und die Wiener Ostermärkte öffnen ihre Pforten. Ein Überblick mit allen Öffnungszeiten.
Ostermarkt vor Schloss Schönbrunn: Es stehen zwei riesige, bunte Ostereier, ein gelbes und ein blaues, umzäunt von einem kleinen Zaun.

Die Wiener Ostermärkte laden auch 2026 mit allerlei Kreativem ein, den Osterbaum individuell zu schmücken. 2026 sind es 230 Marktstände an fünf verschiedenen Standorten in Wien. Darüber hinaus sorgen 47 Gastronomiestände für Verköstigung mit bunt gefärbten Ostereiern und anderen Köstlichkeiten. 

Die Wiener Ostermärkte 2026

Insgesamt fünf Ostermärkte warten in Wien auf die Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist jeweils frei.

35. Altwiener Ostermarkt Freyung

Ostermarkt Am Hof

Ostermarkt Schloss Schönbrunn

Ostermarkt in Hernals - Kalvarienbergfest

Ostermarkt Floridsdorf

Marktamts-Osterhase auf Märkten unterwegs

Darüber hinaus schickt das Marktamt den Osterhasen aus, um vor allem die kleinen Besucher der Wiener Detailmärkte mit Süßigkeiten zu erfreuen.

Termine des Wiener Osterhasen:

  • 1. April 2026, 09:30-10:30 Uhr, Viktor-Adler-Markt, 11:00-12:00 Uhr, Rochusmarkt und 13:30-14:30 Uhr Volkertmarkt
  • 2. April 2026, 09:30-10:30 Uhr, Meidlinger Markt und 11:00-12:00 Uhr Brunnenmarkt
  • 3. April 2026, 09:30-10:30 Uhr Floridsdorfer Markt und 11:00-12:00 Uhr Naschmarkt und Marktraum

Geschichte der Ostermärkte in Wien

Die Wiener Ostermärkte haben eine lange Tradition, die eng mit religiösen Bräuchen, Wallfahrten und dem städtischen Leben verbunden ist. Ihren Ursprung finden sie im 17. Jahrhundert.

Der Hernalser Kalvarienberg wurde bereits 1639 in Anwesenheit des Kaisers und seines Hofstaates mit einer feierlichen Prozession eingeweiht. Die Idee dazu stammte von einem Jesuiten, der nach dem Vorbild von Jerusalem eine Heiligengrabkirche und einen Kreuzweg errichten wollte. Dieser Kreuzweg führte vom Schottentor hinaus nach Hernals und machte den Ort zu einem bedeutenden Ziel für Gläubige während der Fastenzeit.

Mit den Wallfahrten entwickelte sich rasch ein begleitendes Marktgeschehen. Pilger, die den beschwerlichen Weg auf sich nahmen, wollten auch versorgt werden. So entstanden Verkaufsstände mit Fastensuppen und einfachen Speisen, die den kirchlichen Vorschriften der Fastenzeit entsprachen. Aus dieser religiösen Tradition heraus bildeten sich die heutigen Ostermärkte in Wien.

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