Alle Wiener Ostermärkte 2026 im Überblick

Der Frühling naht endlich - und die Wiener Ostermärkte öffnen ihre Pforten. Ein Überblick mit allen Öffnungszeiten.
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Heuer sind es 230 Marktstände an fünf verschiedenen Standorten in Wien. Die Ostermärkte laden auch 2026 mit allerlei Kreativem ein, den Osterbaum individuell zu schmücken. Darüber hinaus sorgen 47 Gastronomiestände für Verköstigung mit bunt gefärbten Ostereiern und anderen Köstlichkeiten. 

Insgesamt fünf Märkte warten in der Bundeshauptstadt auf die Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist jeweils frei.

Die Ostermärkte 2026:

35. Altwiener Ostermarkt
Wien 1, Freyung vor dem Schottenstift
vom 20.03.2026 bis 06.04.2026, täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr
am 29.03.2026 von 09:00 bis 20:00 Uhr
Marktstände: 45

Ostermarkt Am Hof
Wien 1, Am Hof
vom 20.3 bis 6.4.2026,
Montag - Donnerstag von 11:00 bis 10:00 Uhr, Freitag, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 20:00 Uhr
Marktstände: 76

Ostermarkt Schloss Schönbrunn
Wien 13, Ehrenhof vor dem Schloss Schönbrunn
vom 25.03.2026 bis 19.04.2026, täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr
Marktstände: 88

Ostermarkt - Kalvarienbergfest
Wien 17, St. Bartholomäus-Platz/Kalvarienberggasse
vom 19.03.2026 bis 05.04.2026, 
Montag - Freitag von 14:00 bis 19:00 Uhr, Samstag - Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr
Marktstände: 10

Ostermarkt Floridsdorf
Wien 21, Franz-Jonas-Platz
vom 26.02.2026 bis 05.04.2026, täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr
Marktstände: 11

Marktamts-Osterhase auf Märkten unterwegs

Darüber hinaus schickt das Marktamt den Osterhasen aus, um vor allem die kleinen Besucher der Wiener Detailmärkte mit Süßigkeiten zu erfreuen.

Termine:
1.4.2026, 09:30-10:30 Uhr, Viktor-Adler-Markt
11:00-12:00 Uhr, Rochusmarkt
13:30-14:30 Uhr Volkertmarkt
2.4.2026, 09:30-10:30 Uhr, Meidlinger Markt
11:00-12:00 Uhr Brunnenmarkt
3.4.2026, 09:30-10:30 Uhr Floridsdorfer Markt
11:00-12:00 Uhr Naschmarkt und Marktraum

Geschichte der Ostermärkte in Wien

Die Wiener Ostermärkte haben eine lange Tradition, die eng mit religiösen Bräuchen, Wallfahrten und dem städtischen Leben verbunden ist. Ihren Ursprung finden sie im 17. Jahrhundert.

Der Hernalser Kalvarienberg wurde bereits 1639 in Anwesenheit des Kaisers und seines Hofstaates mit einer feierlichen Prozession eingeweiht. Die Idee dazu stammte von einem Jesuiten, der nach dem Vorbild von Jerusalem eine Heiligengrabkirche und einen Kreuzweg errichten wollte. Dieser Kreuzweg führte vom Schottentor hinaus nach Hernals und machte den Ort zu einem bedeutenden Ziel für Gläubige während der Fastenzeit.

Mit den Wallfahrten entwickelte sich rasch ein begleitendes Marktgeschehen. Pilger, die den beschwerlichen Weg auf sich nahmen, wollten auch versorgt werden. So entstanden Verkaufsstände mit Fastensuppen und einfachen Speisen, die den kirchlichen Vorschriften der Fastenzeit entsprachen. Aus dieser religiösen Tradition heraus bildeten sich die heutigen Ostermärkte in Wien.

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