Fast 40 Öffi-Stationen in Wien bekommen neuen Namen

Ein blaues Haltestellenschild für den Autobus 74A steht vor einem roten Bus, eine Person steigt ein.
Die Änderung der Haltestellen-Namen treten ab Februar in Kraft,

Wer künftig mit der Linie 49 bei der Siebensterngasse aussteigen will, muss im Fahrplan lange suchen: Die Station heißt ab 2. Februar nämlich Kirchengasse. Insgesamt werden 37 Öffi-Stationen umbenannt. „Hintergrund ist eine Harmonisierung der Namen, etwa bei Haltestellen, wo man zwischen Straßenbahn und Bus umsteigen kann“, heißt es von den Wiener Linien.

Bessere Orientierung

Zudem hätten manche Haltestellennamen zu große Ähnlichkeiten oder ihre Länge hat die Lesbarkeit auf Displays erschwert. So soll etwa die Station Troststraße der Linie 1 künftig Knöllstraße, Troststraße heißen, während die Station Davidgasse, Knöllgasse künftig den Namen Davidgasse erhält.

Dadurch trägt die Station den gleichen Namen wie die Linie U1, was die Orientierung erleichtern soll, heißt es. Auch neue Namen finden sich auf der Liste: So wird die 73B-Station Widholzgasse ab Montag in Zehngrafgasse umbenannt. Die 76A-Station Kopalgasse hört künftig auf den Namen Hauffgasse.

Wie die Fahrgäste auf diese Umstellung reagieren werden, wird sich erst nach dem 2. Februar weisen. Fest steht – zumindest laut Wiener Linien –, dass die „Basis dieser Anpassungen Kundenwünschen und Rückmeldungen aus den Bezirken“ seien. „Mit der Änderung gelangen Fahrgäste künftig noch einfacher an ihr Ziel“, sagte ein Sprecher.

Die Anpassungen der Haltestellennamen seien ein üblicher betrieblicher Ablauf. „Im Sinne der Sparsamkeit haben wir diese Umbenennungen gebündelt, um Behördenläufe effizienter zu gestalten“, so der Sprecher. Mehrkosten würden nicht anfallen, da die Wiener Linien ständig Teams im Einsatz hätten, die sich regelmäßig um die 4.000 Bus- und Straßenbahn-Haltestellen kümmern.

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