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Chronik Wien
12/23/2018

Nach Schussattentat: Zweites Opfer und Zeuge festgenommen

Stefan V., der nicht mehr in Lebensgefahr ist, wurde festgenommen. Ebenso der 29-jährige unverletzte Begleiter der Opfer.

von Anna-Maria Bauer

Neue Erkenntnisse in der Causa Schussattentat wurden am Sonntag bekannt: Die Wiener Polizei berichtet, dass sowohl das zweite Opfer, als auch der Begleiter der beiden festgenommen wurde.

Wie berichtet, sind Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr zwei Männer - Vladimir Roganiv und Stefan V. - in der Passage zwischen Lugeck und Wollzeile (1. Bezirk) angeschossen worden. Der Schütze ist weiter flüchtig.

Ein 29-jähriger Begleiter der Opfer ist dabei nicht verletzt worden. Die Polizei hat ihn noch am Tatort anhalten können.Der 29-Jährige hatte zunächst als Zeuge gegolten. Das dürfte sich im Zuge der Ermittlungen und nach der formellen zeugenschaftlichen Einvernahme des Mannes geändert haben. „Er hat unglaubwürdige Aussagen zum Tathergang gemacht“, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst, am frühen Sonntagnachmittag. Eine Beteiligung - in welcher Form auch immer - könne zum derzeitigen Zeitpunkt daher nicht ausgeschlossen werden. Die genauen Haftgründe kommentierte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. 

Der Mann wurde festgenommen.

Zudem vermeldete die Polizei am Sonntag: Das zweite Opfer, der 23-jährige Stefan V., ist nicht mehr in Lebensgefahr. Der Mann wurde aufgrund einer internationalen Fahndung mittlerweile ebenfalls festgenommen.

Folk-Sängerin trauerte bereits

Für Aufregung in Bezug auf seinen Zustand hatten am Samstag serbische und montenegrinische Medien gesorgt. Denn sie zitierten die Folk-Sängerin Dara Bubamara, Tante von Stefan V., die bereits den Tod ihres Neffen beklagte.

Indes geht die fieberhafte Suche nach dem Schüzten weiter. Die Täterbeschreibung ist weiterhin aufrecht: Der Mann soll etwa 30 Jahre alt sein, 185 Zentimeter groß, einen Dreitagebart haben, slawisch sprechen und am Tatort dunkel gekleidet gewesen sein, sowie die Kapuze über den Kopf gezogen haben.

Die Ermittler des Landeskriminalamts Wien sowie des Bundeskriminalamts arbeiten intensiv mit den ausländischen Behörden in Serbien und Montenegro zusammen.

Großes Polizeiaufgebot in der Wiener Innenstadt. 

Das Areal vom Lugeck bis Postgasse wurde großräumig abgesperrt. 

Polizisten waren mit Helmen und schusssicheren Westen postiert. 

Um kurz vor 15 Uhr wurden Passanten Augenzeugen einer Festnahme. Wie sich später herausstellte, stand diese jedoch nicht im Zusammenhang zur Tat. 

Helikopter kreisten über der Wiener Innenstadt. 

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