Klimaaktivisten sehen Polizisten als Verbündete

Klimaaktivisten sehen Polizisten als Verbündete
Die "Letzte Generation" wandte sich mit einem Brief an die Polizei in Wien. Warum sie Polizisten als Verbündete sehen.

Mit dem Schreiben wolle man den Polizisten und Polizistinnen verdeutlichen, dass sich die Proteste nicht gegen sie, sondern ausschließlich gegen die Regierung von Karl Nehammer richten, sagte sagte Afra Porsche, Sprecherin der "Letzten Generation".

Den Zeitpunkt für ihren Brief wählten die Klimaaktivisten nicht zufällig aus: Ab 26. Februar startet die nächste große Protestwelle - diesmal will man mit mehr Menschen auf die Straße gehen. „Größer, lauter und kompromissloser als je zuvor“, betonte Freund auf einer gestrigen Pressekonferenz. 

Ist das das Ende der Klebeaktionen, fragten sich am Montag nicht nur Medienvertreter. Die "Letzte Generation" blieb auf Anfrage vage: „Man darf gespannt sein, wir werden entschlossener und noch störender protestieren, es wird manchmal mit und manchmal ohne Kleber sein. Die Proteste werden diverser, wir schließen kein Mittel aus. Aber unsere Proteste bleiben friedlich und gewaltfrei.“ 

Rund 150 Menschen protestieren derzeit laut der Organisation mit der "Letzten Generation". Am 2. März ruft man zudem zum Großprotest in Wien auf.

Vor diesem Hintergrund wollen sich die Aktivisten mit den Polizisten und Polizistinnen treffen. "Bei unseren Protesten sind Sie es, mit denen wir in direkten Kontakt kommen werden und auf die unsere Proteste die unmittelbarsten Auswirkungen haben werden. Wir sind uns bewusst, dass dies oft keine angenehme Aufgabe ist und zum Teil sehr viel Arbeit", heißt es in dem Schreiben.

Gerne wolle man deshalb Perspektive der Exekutive auf die Proteste und die Situation, die diese auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung haben, hören.

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