Chronik | Wien
14.06.2018

KH Nord: Leitung der U-Kommission soll am Freitag fix sein

Vizepräsidentin der Rechsanwaltskammer soll dem Vernehmen nach den Vorsitz übernehmen

Nach mehreren Wochen Verzögerungen aufgrund von Absagen dürfte die Suche nach der Leitung der Untersuchungskommission zum Krankenhaus Nord ein Ende gefunden haben. „Es schaut gut aus. Mir liegen zwei mündliche Absichtserklärungen vor“, sagte Gemeinderatsvorsitzender Thomas Reindl (SPÖ) am Donnerstag zum KURIER. Formell ist aber noch die schriftliche Zusage des künftigen Vorsitzenden und seines Stellvertreters notwendig. Damit rechnet man im Rathaus am Freitag Vormittag.

Dem Vernehmen nach soll Elisabeth Rech den Posten der Vorsitzenden übernehmen. Sie ist Vizepräsidentin der Wiener Rechtsanwaltskammer. Sie war bereits bei der U-Kommission zur Psychiatrie 2008/09 stv. Vorsitzende. Bestätigen will man im Rathaus die Personalie vor dem Vorliegen einer offiziellen Zusage noch nicht.

Sollte die Frage des Vorsitzes nun geklärt sein, kann die U-Kommission demnächst mit ihrer Arbeit starten. Zuletzt hatte wie berichtet die Opposition die Verzögerungen bei der Bestellung kritisiert. Dadurch sei viel Zeit für die Aufarbeitung des Bauskandals verloren gegangen. Denn sie darf maximal zwölf Monate dauern – gerechnet ab dem Beschluss der U-Kommission Ende April.