"Kaufhaus Lamarr"-Krippe: Neues Exponat für das Volkskundemuseum

PR-Agentur baute Mini-Modell des unvollendeten Benko-Projekts nach und versteigerte es für guten Zweck.
++ THEMENBILD ++ ABRISS DES ROHBAUS DES EINSTIGEN SIGNA-KAUFHAUSPROJEKTS "LAMARR"

Die historische Krippensammlung des Wiener Volkskundemuseums wird um ein besonderes Exponat reicher. Die Institution und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nämlich ein von der PR-Agentur HFA-Studios als Weihnachtskrippe nachgebautes Mini-Modell des von Rene Benko einst geplanten "Kaufhaus Lamarr" für einen guten Zweck ersteigert. 3.300 Euro kommen der Caritas-Obdachloseneinrichtung Gruft zugute, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

Abriss des Rohbaus

Der "Lamarr"-Rohbau, der einmal zum Luxuskaufhaus werden sollte, befindet sich in der Mariahilfer Straße und wird derzeit wieder abgerissen. Nach der Signa-Pleite übernahm nämlich die Stumpf-Gruppe die Immobilie. 

Es sollen Verkaufsflächen und Wohnungen entstehen. Das geplante Hotel im hinteren Gebäudeteil und die öffentlich zugängliche Dachterrasse sind weiterhin Teil des Nutzungskonzepts.

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