Iran-Krieg: Wiener Außenamt half bei bisher rund 1.300 Ausreisen
Das österreichische Außenministerium hat bisher rund 1.300 Ausreisen aus der Krisenregion in Nahost mit Bussen und gecharterten Flugzeugen unterstützt, wie es am Sonntag in einem Sicherheitsupdate mitteilte.
Davon konnten mehr als 100 Österreicherinnen und Österreicher mit Unterstützung von EU-Ländern und weiteren Partnern ausreisen. Für den Sonntag sei auch ein Flug von Maskat nach Wien vorgesehen, der weitere 45 Österreicherinnen und Österreicher nach Hause bringe.
Der Krisenstab trat auch am Sonntag zur Bewertung der aktuellen Situation zusammen. "Die Lage bleibt in der gesamten Region gefährlich", hieß es aus dem Außenministerium weiter.
Eine Reisewarnung bestehe weiterhin für Bahrain, den Irak, den Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, den Libanon, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Für den Oman und Saudi-Arabien gelte Sicherheitsstufe 3 (hohes Sicherheitsrisiko).
Gestrandete sollen "unbedingt" Linienflüge nutzen
Mittlerweile gebe es vermehrt Linienflüge nach Österreich und Europa. Diese sollten unbedingt genutzt werden, riet das Außenamt. Das Ministerium habe bisher vier Rückholflüge organisiert, um insbesondere Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie Schwangeren, Familien mit kleinen Kindern und kranken Personen eine rasche Ausreise zu ermöglichen.
"Insgesamt haben wir über 800 Personen mit gecharterten Flugzeugen aus dem Oman, aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgeholt."
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