Herzattacke vor Spital: Prüfung der Stadt fertig

Das Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien-Hernals geriet in Kritik
Krankenhaus Göttlicher Heiland: Der Akt wurde an die Staatsanwaltschaft geschickt

Im Fall jenes 63-Jährigen, der mit einer Herzattacke vor dem Krankenhaus Göttlicher Heiland in Hernals zusammengebrochen war und später starb, hat die zuständige Behörde MA 40 ihre Prüfung abgeschlossen. Das bestätigt ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gegenüber dem KURIER.

Zu dem Ergebnis der Prüfung will er sich jedoch nicht äußern. Man habe die Unterlagen der Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Sie ermittelt wie berichtet wegen des Verdachts der grob fahrlässigen Tötung.

Auch die Staatsanwaltschaft hüllt sich auf Anfrage zum Ergebnis der MA-40-Prüfung in Schweigen.

Wie berichtet, war eine Passantin auf den Notfall aufmerksam geworden und hatte den Portier alarmiert. Dieser wollte zunächst nicht die Ärzte des Spitals verständigen, sondern forderte die Frau auf, die Rettung zu rufen. Mit dem Verweis, dass die Ärzte nicht ihren Dienstort im Spital verlassen dürften. Erst später wurden die Mediziner zur Reanimation herbeigeholt. Der Mann wurde von der Rettung ins für solche Notfälle ausgerüstete Wilhelminenspital gebracht, wo er starb.

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