Chronik | Wien
28.06.2018

Hernals: Sport und Spiel - Marswiese macht mobil

Das Sportzentrum bietet klassische Tennisflächen ebenso wie Wildnisplätze oder Zirkuskurse

Ob Bouldern oder Bubble-Soccer (das ist die Sportart, bei der die Teilnehmer eine aufblasbare Kugel über den Oberkörper stülpen): Adrenalinjunkies und Bewegungshungrige werden im Sportzentrum auf der Marswiese fündig. Vor 26 Jahren wurde auf einer Grünfläche im 17. Bezirk, die Teil des Schwarzenbergparks ist, ein Sportzentrum eröffnet. Seitdem hat sie sich als Hotspot unter Sportlern etabliert.

Sommercamps

In den Sommerferien werden Camps für die jüngeren Besucher angeboten. Dabei können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren verschiedene Sportarten ausprobieren. Neben klassischen Kursen für Tennis oder Fußball werden unter anderem auch Parkour-, Zirkus-, Cheerleading- oder auch Kletter-Workshops angeboten.

Apropos klettern: Nachdem die Kletterhalle vor vier Jahren erweitert wurde, gehört sie nun zu den größten Österreichs. Insgesamt stehen 1674 Quadratmeter bzw. 300 Routen zum Seilklettern und 543 Quadratmeter bzw. 130 Routen zum Bouldern (Klettern in Absprunghöhe) zur Verfügung.

Und auch wer keinen Partner zum Sichern hat, muss nicht zu Hause bleiben: Es stehen zwei Sicherungsautomaten zur Verfügung.

Benannt ist die Marswiese übrigens nach der Statue „Ruhender Mars“, einer Skulptur des römischen Kriegsgottes, die im 18. Jahrhundert hier aufgestellt wurde. Heute befindet sie sich ein Stückchen östlicher, in der Schwarzenberg-Allee.