Mutter und Sohn von Geisterfahrer auf Wiener A23 verletzt

Symbolbild
Ein Geisterfahrer verursachte auf der A23 einen Frontalcrash. Ein Suchtmittelschnelltest beim Unfalllenker verlief positiv.

Zusammenfassung

  • Mutter und Sohn wurden bei Frontalcrash mit Geisterfahrer auf der Wiener A23 leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Der 20-jährige Unfalllenker wurde nach positivem Drogentest festgenommen; er war offenbar mit rund 80 km/h in den Gegenverkehr gefahren.
  • Der Unfall führte zu einer Sperre und Stau, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und zu räumen.

Eine 46-jährige Autolenkerin und ihr elfjähriger Sohn sind am Mittwochnachmittag durch einen Geisterfahrer auf der Wiener Südosttangente (A23) leicht verletzt worden.

Die beiden erlitten Abschürfungen und Prellungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht, sagte Andreas Huber, Sprecher der Berufsrettung. Der 20-jährige Unfallverursacher blieb bei dem Frontalcrash offenbar unverletzt, wurde aber zur Abklärung auch hospitalisiert. Ein Drogenschnelltest war laut Polizei positiv.

Der 20-Jährige wurde daher festgenommen, erläuterte Polizeisprecher Markus Dittrich. Der rumänische Staatsbürger wollte demnach offenbar eine "Abkürzung" nehmen und dürfte mit rund 80 km/h in den Gegenverkehr gerast sein. 

Sperre und Stau

Der Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr beim Knoten Inzersdorf und zog eine Sperre und einen Stau nach sich, berichtete auch der ÖAMTC gegenüber der APA. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz, berichtete deren Pressesprecher Lukas Schauer.

Seine Kollegen bauten einen Brandschutz auf und entfernten nach der Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallkommando der Polizei die Fahrzeuge von der Autobahn.

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