Nachhilfe für Amor: Abseits von Dating-Apps die Liebe finden

Wien hat einen neuen Social Club für Singles. Bei "faund" liegt der Fokus auf Begegnungen im echten Leben.
Julia Deutsch
Zwei Personen sitzen an einem Holztisch, halten Händchen und trinken gemeinsam Kaffee.

Rote Rosen, tiefe Blicke, Erdbeeren mit Schlag und noch ein Bussi fürs Mon Chéri. Ich weiß ja nicht, wie Sie den vergangenen Valentinstag verbracht haben: Ob alleine oder verpartnert, mit Freunden oder einem Gspusi, feiernd oder nicht, wichtig oder vernachlässigbar? Dieser Tag stellt zumindest den Status quo des eigenen Liebeslebens fest. Ganz spurlos zieht der Tag der Liebe nämlich nicht an uns vorüber – auch, wenn man Gegenteiliges behaupten mag. Egal wohin man schaut, die Reklamen, die das Stadtbild prägen, sehen wie frisch Verliebte nur noch rosa.

Dem Trend nach daten manche gar überhaupt niemanden (oder zumindest keine Männer) mehr. Was aus feministischen Überlegungen heraus vielleicht nachvollziehbar erscheint. Andere heiraten gleich sich selbst, was möglicherweise auch seinen Reiz hat. Also lieber alleine bleiben? Die Antwort lautet wie so oft: Jeder und jede, soll so tun wie er oder sie es mag.

Einmal Liebe, bitte!

Wer also Liebe und Partnerschaft und große Gefühle mag – und noch dazu Online-Dating satt hat – für den oder die gibt es da jetzt einen neuen Social Club für Singles in Wien, der Menschen mit ähnlichem Alter, Interessen und Lebensrealitäten auf unkomplizierte Weise zusammenbringt. Bei "faund" liegt der Fokus nicht auf endlosem Swipen, sondern auf Begegnungen im echten Leben. 

Über sorgfältig kuratierte Events wie Partys, Afterwork-Treffen, Sportveranstaltungen, kreative Formate oder auch kulturelle Aktivitäten wie etwa Parlamentsführungen und Vorträge schafft der Social Club "faund" Räume, in denen Gespräche auf natürliche Weise entstehen können. Wir wünschen uns doch alle ein wenig Leichtigkeit und Ungezwungenheit beim Menschen kennenlernen. (Peinliche Stille)… nicht? Und wenn es doch nicht für die große Liebe reicht, hat man vielleicht eine nette Bekanntschaft oder Freundschaft geschlossen. Hauptsach’ die Leut’ kommen mehr zam – und es wird mehr g’schmust.

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