Chronik | Wien
02.12.2018

Essverbot in der U6: So viele Verwarnungen gab es bisher

Laut Wiener Linien brachte das Verbot einen deutlichen Rückgang von Müll in den Zügen.

61 Passagiere sind in der Wiener U6 vom Personal in den ersten drei Monaten auf das nun geltende Essverbot aufmerksam gemacht worden. Bei 250.000 Fahrgästen auf dieser Linie ist das "ein verschwindend kleiner Anteil", zogen die Wiener Linien am Sonntag Bilanz. Müll und Essensreste seien in den Waggons spürbar weniger geworden. Mitte Jänner wird die Maßnahme auf alle U-Bahn-Linien ausgedehnt.

An Strafen ist aktuell nicht gedacht, da sich die Fahrgäste an die Spielregeln halten und sich der Großteil der Betroffenen einsichtig zeigt, berichteten die Wiener Linien. "Wir stellen durch das Essverbot eine deutliche Reduktion des anfallenden Mülls fest. Jeder Euro, der beim Reinigen eingespart wird, kann in modernere Züge oder Stationen investiert werden und kommt letzten Endes den Fahrgästen zugute", betonte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.