Ermittlungen gegen Gastronomen Martin Ho eingestellt

Verdacht der betrügerischen Krida erhärtete sich nicht. Zwei Jahre lang wurde ermittelt.
Martin Ho

Die Staatsanwaltschaft (StA) Wien hat ihre Ermittlungen gegen den bekannten Gastronomen Martin Ho eingestellt, wie eine Sprecherin auf APA-Anfrage bestätigte. Ermittelt wurde wegen des Verdachts der betrügerischen Krida, also wegen möglicher Gläubigerschädigung durch das Beiseiteschaffen von Geldern.

Nach rund zwei Jahren wurden die Ermittlungen nun eingestellt. Zudem bestätigte die StA Wien, dass sie keine weiteren Ermittlungen gegen Ho oder sein geschäftliches Umfeld führt.

Mediale Auseinandersetzung

Auslöser war der Konkurs einer Gesellschaft, die früher zu Hos Firmengruppe Dots gehört hatte. Der Masseverwalter hatte im Herbst 2023 eine Anzeige wegen Benachteiligung von Gläubigerinteressen eingebracht. Auch die Arbeiterkammer hatte eine Anzeige wegen angeblicher Ungereimtheiten rund um offene Lohnforderungen eingebracht und sich eine mediale Auseinandersetzung mit dem Gastronomen geliefert.

"Die Vorwürfe gegen Martin Ho waren zu jedem Zeitpunkt unbegründet und haltlos", teilte sein Strafverteidiger Nikolaus Rast mit. "Er hat sich als Unternehmer nichts zuschulden kommen lassen. Das ist durch die Einstellung der Ermittlungen nun klar bestätigt."

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