Eine Korruptionsexpertin mit merkwürdiger Vergangenheit

Festsaal, Rathaus, Gemeinderat
Die Bestellung der Leiterein einer neuen externen Meldestelle könnte noch für Diskussionen sorgen.

Das Thema Transparenz und Korruptionsprävention hat sich die rot-pinke Stadtregierung groß auf die Fahnen geheftet. Da passt es gut, dass die Stadt im Jänner eine unabhängige externe Meldestelle gemäß dem Hinweisgeber-Schutzgesetz bekommt. An sie können sich Personen vertraulich wenden, die unter anderem Wahrnehmungen über Verstöße beispielsweise im Bereich des öffentlichen Auftragswesens gemacht haben. Basis dafür ist die EU-Whistleblowing-Richtlinie aus dem Vorjahr.

Die neu gegründete Stelle ist zuständig für das Ergreifen eventuell nötiger Folgemaßnahmen, das Führen von Besprechungen unter der Wahrung der Vertraulichkeit und nicht zuletzt für die Gewährleistung des Schutzes der Identität der Hinweisgeber.

Kommende Woche wird im Stadtsenat die Leitung der neuen Meldestelle abgesegnet. Eine Personalentscheidung, die wohl noch für Debatten sorgen wird. War doch die künftige Leiterin früher selbst in Vorgänge involviert, die nicht gerade ein Paradebeispiel für eine transparente Verwaltung darstellen.

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