Aktion scharf auf der Wiener Donauinsel

© Kurier / KURIER/Martin Stachl

Chronik Wien
06/05/2020

Drogenlenker ohne Führerschein flüchtete in Wien vor Polizei

Der Mann soll außerdem Polizisten bespuckt und mit einer ansteckenden Krankheit gedroht haben.

In der Nacht auf Donnerstag versuchten Streifenpolizisten auf der Linken Wienzeile in Rudolfsheim-Fünfhaus, einen Autofahrer wegen seiner auffälligen Fahrweise zu kontrollieren. Der 29-jährige Österreicher soll sich laut Polizei aber geweigert haben, anzuhalten. Er stoppte dann kurz hinter dem Streifenwagen, um gleich wieder zu beschleunigen - ein Polizist, der sich zu Fuß dem Fahrzeug näherte, musste zur Seite springen. 

Mit hoher Geschwindigkeit soll der Lenker versucht haben, die Streife abzuhängen. In der Eduard-Sueß-Gasse sprang der Mann schließlich aus dem Auto und setzte seine Flucht zu Fuß fort, bevor er kurz darauf angehalten und festgenommen wurde.

Gestohlene Kennzeichen

An und in seinem Fahrzeug stellte die Polizei zwei Paar gestohlene Kennzeichen und Utensilien für den Drogenkonsum sicher. Ein Amtsarzt diagnostizierte eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel. Außerdem soll der Mann keinen Führerschein besitzen.

Der 29-Jährige soll die Beamten dann auch noch bedroht, bespuckt und beschimpft haben. Er habe außerdem angegeben, an einer ansteckenden Krankheit zu leiden. Der 29-jähirge wird sich nun laut Polizei wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in mehreren Fällen, mehrfacher Urkundenunterdrückung und Gefährdung durch übertragbare Krankheiten vor Gericht verantworten müssen. Zudem bekam er etliche Anzeigen wegen seiner Fahrweise.

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