Drogenhändler flüchtete in Wien durch U-Bahntunnel
Die wortwörtliche Flucht nach vorne ergriff am Sonntagabend ein 30-jähriger Mann aus Nigeria, nachdem Polizisten ihn am Bahnhof Wien Mitte beim Drogendealen erwischt hatten.
Als die Beamten den mutmaßlichen Verkäufer anhalten wollten, ergriff dieser die Flucht, lief auf den Bahnsteig der U-Bahnstation Landstraße und sprang in das Gleisbett.
Die Polizisten forderten den Verdächtigen mehrfach auf, er solle sofort stehen bleiben. Davon ließ sich der 30-Jährige aber nicht beirren und setzte seine Flucht in dem U-Bahntunnel Richtung Ottakring fort.
Beamte schalteten Zug auf Gleisen ab
Die Beamten betätigten umgehend den Zugnotstopp am Bahnsteig und sorgten dafür, dass der Strom auf den betroffenen Gleisen abgeschaltet wurde. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zur U-Bahn-Station Stubentor, wo es ihnen schließlich gelang, den Verdächtigen festzuhalten und vorläufig festzunehmen.
Kokain und Geld gefunden
Im Zuge der Personsdurchsuchung konnten die Beamten eine geringe Menge Kokain sowie einen dreistelligen Euro-Betrag in "szenetypischer Stückelung" auffinden und sicherstellen, wie die Polizei bekanntgab.
Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen, angezeigt und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.
Kommentare