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Chronik Wien
11/11/2019

Das müssen Sie über die kommende Ballsaison wissen

Am 11.11. beginnt traditionsgemäß die fünfte Jahreszeit. Was die heurige Ballsaison bereithält

von Anna-Maria Bauer

Das wichtigste Detail zuerst: Es ist weniger Zeit. Die heurige Ballsaison ist Mondphasen-bedingt acht Tage kürzer als die vorangegangene. Das kann nur eins bedeuten, wie Maria Smodics-Neumann, Obfrau Sparte Gewerbe und Handwerk, bei der Pressekonferenz am Montag meinte: "Mehr feiern, weniger schlafen."

Rrund 450 Bälle können in der Saison 2019/20 besucht werden. Den ersten gibt's gleich kommenden Freitag: Der Rauchfangkehrerball. Das Ende der Saison stellt - wie es seit Jahrzehnten Tradition ist - das Elmayer Kränzchen am Faschingsdienstag, den 25. Februar, dar. Neben Traditionsbällen wie dem Opernball (20.2.) oder dem Ball der Wiener Philharmoniker (23.1.), gibt es auch immer mehr junge Varianten, wie den Wiener HipHop Ball (1.2.) oder den Wiener Technoball (wahrscheinlich 22.2.)

Die Top 3

Die drei beliebtesten Bälle sind laut einer Umfrage der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschftskammer Wien:

Der Zuckerbäckerball (16. Jänner), gefolgt vom Kaffeesiederball (14. Februar) und dem Blumenball (17. Jänner).

Insgesamt werden heuer übrigens noch mehr Ballgäste erwartet als im Vorjahr: Nämlich 520.000 Personen; das wären um 5.000 Besucherinnen und Besucher mehr als 2018/19. Das Hauptmotiv für den Ballbesuch ist seit Jahren übrigens der gleiche: Das schöne Ambiente genießen.

290 Euro pro Person

Das Geld sitzt bei den Ballgästen auch noch ein bisschen lockerer. Im Schnitt gibt ein Gast 290 Euro. Davon werden rund 180 Euro für den bzw. am Ball ausgegeben (Karte, Tischreservierung, Verpflegung). Rund 55 Euro entfallen für Ausgaben rund um den Ball (Friseur, Kosmetik, Abendessen, Taxifahrten). 

Und weitere 55 Euro werden für einen Blitztanzkurs zur Auffrischung der Tanzschritte ausgegeben. Die Beliebtheit der klassischen Tänze seit weiterhin ungebrochen, sagt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Immerhin jeder dritte Ballgast tanzt sehr gerne und sehr häufig auf Bällen.

Opulenz gefragt

In puncto Garderobe gilt: Understatement ist passé. "Es wird wieder ordentlich geklotzt", sagt Smodics-Neumann. Die Kleider der Frauen werden wieder fülliger, größer; es darf ruhig Volants und Rüschen geben. Die Farbenpalette reicht von creme und hellblau bis zur Signalfarbe rot.

Für die Herren bleibt die Auswahl zwar weiter begrenzt, immer mehr greifen jedoch zum Frack und so ist auch hier das Edle auf dem Vormarsch.

 

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