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Chronik Wien
02/26/2020

Coronaverdacht in Wiener Schule: Lehrerin ist nicht infiziert

Eltern wollten ihre Kinder abholen, doch die Schule war abgeriegelt. Wie der KURIER erfuhr, hat sich der Verdacht aber nicht bestätigt.

von Birgit Seiser, Konstantin Auer

Im Gymnasium BGRG Albertgasse gab es einen Verdacht auf das Coronavirus, weil eine Lehrerin nach einem Italienaufenthalt krank ist. Wie der KURIER erfuhr, hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Die Kinder dürfen die Schule nun verlassen. 

Nun gab es auch eine Bestätigung des Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Nachdem der Test negativ ist müssen nun keine weiteren Maßnahmen getroffen werden. Als der Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus aufkam, wurde überlegt, ob die Schüler im Schulgebäude bleiben müssen bis sie negativ getestet wurden. 

Die Schüler nahmen die kurze Quarantäne mit Humor. Sie riefen aus den Fenstern "It's Corona-Time". 

Dino Ljubuncic, aus der 7B erzählt, wie die Lage in der Schule war: "Es war erst chaotisch, ich hatte Biologie und eine Mitschülerin hat das wo gelesen. Dann war kurz Panik, wir wussten nicht was los ist. Auf Social Media haben wir viel gelesen, viel gewartet. Ab 14 Uhr, hat es geheißen, dass es wahrscheinlich eh negativ ist. Viele haben Desinfektionsmittel ausgepackt. Ich persönlich habe schon Angst vor dem Coronavirus, weil ich von Medien beeinflusst bin."

Karl Fiala ist Sicherheitsbeauftragter der Josefstadt und hatte während der Sperre Kontakt zu seiner Enkelin in der Schule: "Ich habe mit meiner Enkelin aus der Klasse 3D telefoniert. Die Kinder sind in den Klassen, die Stimmung ist ruhig und die Lehrer versuchen so fern es möglich ist, zu unterrichten. Man muss jetzt auf die Behörden warten, dort liegt die Entscheidung."

Die Polizei musste auch die Rückseite der Schule sichern, um zu verhindern, dass Schüler nach draußen gehen. 

 

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.