© Polizei Wien

Chronik Wien
05/20/2020

Brünner Straße: Musik und Grasgeruch führten Polizei zu illegaler Waffe

Der Waffenbesitzer aus Wien-Floridsdorf, der gerade dabei war, sich einen Joint zu drehen, rechtfertige sich mit Beziehungsproblemen.

Beamte der Polizeiinspektion Donaufelder Straße kamen am Dienstagnachmittag eigentlich wegen einer verwirrten Frau, die über Schmerzen klagte, in die Brünner Straße in Wien-Floridsdorf. Als sie mit der Frau auf den Rettungsdienst warteten, hörten sie sehr laute Musik aus einer Wohnung in dem Mehrparteienhaus.

Als der 26-jährige Mieter die Wohnungstür öffnete, strömte den Polizisten starker Cannabisgeruch entgegen. Der Mann erklärte den Beamten, soeben einen Joint gedreht zu haben und diesen rauchen zu wollen. Da der Geruch jedoch für nur einen Joint zu intensiv war, fragten sie nach weiterem Suchtgift.

Der Wohnungsmieter zeigte sich kooperativ und ließ die Polizisten in die Wohnung, wo er weitere Suchtmittel und eine Faustfeuerwaffe aufbewahrte. Der 26-Jährige war zum Besitz der Waffe allerdings nicht berechtigt.

Insgesamt wurde etwas mehr als 200 Gramm Cannabiskraut, ein Joint, vier Gramm Kokain und die Faustfeuerwaffe samt Munition sichergestellt. Gegen den Besitzer wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Bei der folgenden Einvernahme gab der Mann an, täglich Suchtmittel zu konsumieren und dies unter anderem wegen Beziehungsproblemen zu tun.

Verpassen Sie keine Meldung von PolizeiFeuerwehr oder Rettung mit dem täglichen KURIER-Newsletter: