© KURIER/Jeff Mangione

Wien
07/14/2015

Blinder Passagier schlich sich an AUA-Crew vorbei

Videoüberwachung zeigt, wie der Mann ins falsche Flugzeug kommen konnte.

Der blinde Passagier, der vergangenen Freitag für eine mehrstündige Verspätung einer AUA-Maschine gesorgt hat (der KURIER berichtete), schlich sich am Gate an einem Mitarbeiter vorbei. Das ergab jetzt die Auswertung der Videoüberwachung.

„Der Mann schummelte sich ohne gültige Bordkarte an der Austrian-Crew am Gate vorbei. Dem AUA-Mitarbeiter war die Sicht durch andere Passagiere verstellt“, erklärt AUA-Sprecher Wilhelm Baldia.

Ursprünglich besaß der Mann gültige Reisedokumente und einen Boardingpass nach Dubai. Damit passierte er am Donnerstagabend regulär die Sicherheitskontrolle am Flughafenterminal. Er stieg dann allerdings nicht in das Flugzeug nach Dubai, sondern verbrachte die Nacht am Terminal - dabei fiel er nicht auf, weil immer wieder Passagiere am Terminal über Nacht auf ihren Anschlussflug warten. Gerüchten zufolge war der Mann alkoholisiert.

Am Morgen des nächsten Tages schummelte er sich in den Airbus nach Larnaca auf Zypern. "Er hat sich auffällig benommen und sich in der Toilette eingesperrt", so Baldia. Der Eindringling wurde von der Polizei abgeführt.

Da sich der Mann alleine auf der Toilette aufgehalten hatte, entschied die AUA, den gesamten Flieger von der Polizei durchsuchen zu lassen. Dazu mussten alle Passagiere das Flugzeug verlassen, eine Verspätung des Abfluges war die Folge. "Wir bedauern, dass es zu der Verzögerung gekommen ist", so Baldia. "Aber Sicherheit geht eben vor."

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