Stichwunde in der Brust: 31-Jähriger nach Streit festgenommen

Der Bewohner eines Wohnheims in Wien-Hernals wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung angezeigt.
Eine Aufnahme des Messers neben einem schwarz-weißen Lineal.

In einem Wohnheim in Wien-Hernals eskalierte in der Nacht zum Freitag eine Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Ein 31-jähriger Mann somalischer Staatsbürgerschaft soll seinen 44-jährigen Mitbewohner mit einem Messer attackiert haben. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht. Ein Betreuer des Wohnheims alarmierte daraufhin die Polizei.

Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring trafen rasch am Einsatzort ein und konnten den Tatverdächtigen Ort vorläufig festnehmen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde die mutmaßliche Tatwaffe gefunden und sichergestellt – ein Küchenmesser mit einer etwa 20 Zentimeter langen Klinge. Das 44-jährige Opfer erlitt eine Stichwunde im Brustbereich, befand sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Nach notfallmedizinischer Versorgung durch die Berufsrettung Wien wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht.

Rechtliche Konsequenzen

Gegen den 31-jährigen Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung erstattet. Die Behörden verhängten zudem ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot. Der Mann befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Die Hintergründe des Streits, der zu der mutmaßlichen Messerattacke führte, sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Kommentare