20-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle: Beamte mussten zur Seite springen

Ein junger Mann soll in Wien mit überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet sein und wurde angezeigt.
Absperrband mit der Aufschrift „Polizei“ vor unscharf beleuchteter Straße in der Nacht.

Bei einer Verkehrskontrolle in Wien-Alsergrund soll am Montag ein 20-jähriger Autofahrer vor der Polizei geflüchtet sein. Bei einer Kontrolle mit einem mobilen Lasermessgerät erfassten Beamte einen weißen Kastenwagen, der mit 48 km/h in einer 30er-Zone unterwegs war.

Als die Polizisten den Lenker anhalten wollten, soll dieser die Anhalteaufforderung ignoriert haben. Der Tatverdächtige soll sein Fahrzeug beschleunigt haben, wodurch zwei Polizisten zur Seite springen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Im Kreuzungsbereich mit der Roßauer Gasse soll das Fahrzeug ein parkendes Auto touchiert und beschädigt haben. Kurze Zeit später fanden die Beamten den verlassenen und versperrten Kastenwagen in der Kolingasse vor, vom Fahrer fehlte jede Spur.

Ermittlungen führten zum Sohn des Fahrzeugbesitzers

Die Polizei ermittelte die Wohnadresse des 47-jährigen Zulassungsbesitzers. Dieser bestritt jedoch, mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen zu sein. Im Zuge weiterer Erhebungen stellte sich heraus, dass mutmaßlich der 20-jährige Sohn des Mannes am Steuer saß. Der österreichische Staatsangehörige zeigte sich laut Polizeibericht geständig. Er wurde wegen mehrerer Verkehrsdelikte auf freiem Fuß angezeigt.

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